Artikel-Schlagworte: „Bikerroman“

Maitour (Kapitel 25)

Unser Guide kramte nun auch sein Handy hervor und wählte völlig
entnervt verschiedene Nummern. Es hatte aber den Anschein, als
ob sich niemand mit ihm unterhalten wollte.
Klemens nahm mich unauffällig zur Seite.
„Hör mal, der Typ tickt doch auch nicht ganz richtig. Hast du dem
mal in die Pupillen gesehen?“
Eine interessante Frage. Aber wenn ich selbst noch etwas gerötete
Bindehäute habe, vermeide ich es tunlichst meinem Gegenüber in
die Augen zu sehen. Wie sieht das denn aus?
Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung von diesen zahlreichen
inzwischen auf dem Markt befindlichen illegalen Substanzen. In
dieser Beziehung bin ich ein Vertreter der Alten Schule. Falls ich
mir das Licht ausknipsen will … naja .. ausknipsen klingt vielleicht
ein bisschen hart. Also, wenn ich mal das Licht etwas dimmen will,
dann mache ich das nach alter Väter Sitte. Mit dem sicheren Ge-
fühl im dann meist benebelten Hinterkopf … das bundesweit
gültige Reinheitsgebot nicht missachtet zu haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

„Eine Woche im Bikerhotel“ nun auch bei Amazon

Durch Zufall habe ich entdeckt, dass Amazon plötzlich und aus unerklärlichen Gründen nun auch das Bikerhotel gelistet hat. Die knabbern zwar ordentlich Prozente ab, sind aber immer noch deutlich weniger gierig als der normale Buchhandel. Also, aus der Not eine Tugend gemacht, und mitgespielt. Ich will nun nicht unbedingt potenzielle Käufer zu den Amazonen schicken … aber vielleicht gibt es ja einige Zeitgenossen, die dort lieber einkaufen. Der positive Nebeneffekt ist dann natürlich eine gewisse Verbreiterung des Kundenkreises. Um die Herstellung des nächsten Buches zu ermöglichen, muss ich nämlich noch ein paar Exemplare an den Mann/die Frau bringen.
In dem Moment, in dem die roten Zahlen schwarz werden … wird sofort das nächste Projekt realisiert. Arbeitstitel „Maitour“.
Die großen Zubehörketten blocken … aber sollen sie doch. Wie schon Winston Churchill sagte: Very well … alone! “Da brauche ich wenigstens keine Rücksicht zu nehmen, auf eventuelle Befindlichkeiten.
Independent … frei, arm und unbeugsam.
Das wäre doch gelacht.

Maitour (Kapitel 5)

Als ich wieder Zuhause ankam, beschloss ich spontan einmal
einen Blick auf mein Moped zu werfen.
Das ist nie falsch, wenn man in Kürze eine größere Ausfahrt
plant. Das gute Stück ruhte auf dem Hauptständer und strahlte
die gewohnte Ruhe und Kraft aus. So nüchtern aus der Nähe
betrachtet, ist dieses Gerät eigentlich nichts anderes als ein
Haufen Metall und Kunststoff. Zum Leben erweckt, also in Be-
wegung … strömt dann allerdings so etwas wie Geist in diese
Maschine. Man kann es nur schwer beschreiben, man muss es
einfach selbst erleben. Die Faszination des Motorradfahrens
erschließt sich nur denen, die sich praktisch darauf einlassen.
Aber das gilt wohl auch für Reiter, Segler oder Taucher. Diesen
Hobbys kann ich allerdings nichts abgewinnen, aber das liegt
vielleicht auch daran, dass ich es bisher noch nicht ausprobiert
habe. Für mehr als ein Hobby reichen bei mir Geld und Freizeit
nicht aus.
Kommt vielleicht noch, ist aber eher unwahrscheinlich.
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Maitour (Kapitel 4)