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Alle Jahre wieder: der Mai ist gekommen

Und wie jedes Jahr um diese Zeit klingelt das Telefon wie verrückt. Zahllose Frauen rufen an, wahrscheinlich die Hormone … oder was weiß ich. Natürlich wie immer, auch der Sachbearbeiter der Sparkasse, das Finanzamt, Hollywood … das übliche eben. Aber, es melden sich auch Leute, die sich sonst ziemlich rar machen. Die Jungs von der Maitour! Sie leben noch! In der Tat, sie leben noch. Was aber viel schlimmer ist: Sie lesen auch. Auch wenn ich raffiniert und geschickt ihre Namen ausgetauscht habe, sie haben sich wiedererkannt.
Zumindest hegen sie da gewisse Vermutungen.
Vielleicht liegt es an einer verschwommenen Selbstwahrnehmung, vielleicht aber auch an einer völlig überzogenen Fehlinterpretation…sie erwarten mich jedenfalls. Wie es klang, mit einer mir bisher völlig unbekannten Wiedersehensfreude.
Da macht man sich doch schon … so seine Gedanken.
Habe ich vielleicht doch ein wenig dick aufgetragen? Stimmen Fremd- und Selbstbild in einigen Fällen nicht überein? Verursacht dieses “Teeren und Federn“ starke Schmerzen?
Derartige Fragen beschäftigen mich zur Zeit sehr. Nachts wache ich gelegentlich schweißgebadet auf. Die dann schnell verblassenden Traumbilder könnten auch aus einem dieser Splattermovies stammen. Aus, die“Rückkehr der reitenden Leichen“ zum Beispiel, nur, dass die Leichen hier nicht reiten sondern auf Motorrädern fahren. Oder aus “Zombie – der Film“, wobei allerdings einige der Zombies durchaus bekannte Gesichtszüge aufweisen. Ich habe das Gefühl, dass mir mein Unterbewusstsein hier verschlüsselte Botschaften sendet.
Eigentlich hatte ich vor, die Jungs an der Fortsetzung der Geschichte teilhaben zu lassen. Also, deren ganz persönliche Sicht der Dinge zu erfragen. Ich bin mir mittlerweile aber nicht mehr ganz sicher, ob das dann auch wirklich weiterhin authentisch rüberkommt.
Naja, ich fahre einfach mal hin. Dann werde ich schon sehen … was sie davon halten.
Komischerweise treffen wir uns in diesem Jahr irgendwo in der Eifel. In einer abgelegenen und selbst für die Eifel, ausgesprochen menschenleeren Gegend. Weit ab, von jeder Ansiedlung. Was ebenfalls völlig unüblich ist: Wir treffen uns erst dort unten. Angeblich soll es in diesem Jahr eine besondere Überraschung geben. Da bin ich aber mal gespannt. Eine Woche noch….

Motorrad-Foren gibt es viele…

…und nun gibt es noch ein Forum mehr.
Unter forum.macdubh.de kann man das finden. Es ist praktisch ganz neu, und bisher noch nicht von den üblichen Stammtischlern und Dauercampern geprägt worden. Offen für alle Marken und Typen. Sowohl was die Technik, als auch was die Psyche angeht.
Den selbstlosen Betreiber kenne ich persönlich. Ein Typ, mit dem man gerne unterwegs ist. Wenn man denn ein Freund der zügigeren Gangart sein sollte.
Ich gehe mal davon aus, dass sich dort ein lockerer und unkonventioneller Umgangston einbürgern wird. Ich werde mich jedenfalls bemühen, meinen Beitrag zu leisten. Tja, was dann nur noch fehlt … sind Mitglieder. MitgliederInnen sind selbstredend auch willkommen. Also dann…hinrennen, anmelden, mitmachen. Auf der Homepage des Betreibers kann man auch noch einige interessante Links und Beiträge finden. Im Gegensatz zu mir, ist das nämlich auch noch ein ausgemachter Fotofreund und ein wahrer Experte für allen möglichen Internetkram.
Ich kann das nicht … aber ich finde es gut.

Ansichtssache

Die Anfahrt bei Wunderlich ist gelaufen. Es war eine wirklich gut besuchte Veranstaltung. Waren es Hunderte? Waren es Tausende? Ich habe sie nicht gezählt. Die Wahrheit wird wohl; wie man ja immer behauptet, irgendwo dazwischen liegen.
Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen?
Das habe ich noch nie geglaubt. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Aber keine Angst, das wird kein philosophischer Laienvortrag. Es geht mir lediglich darum, einen halbwegs geistvollen Übergang zu konstruieren.
Was soll nun der Quatsch mit der Wahrheit?
Ganz einfach, ich hatte die Möglichkeit mit einigen Leuten über meine Texte zu sprechen. So gesehen, war das Feedback äußerst positiv. Alle, die „Eine Woche im Bikerhotel“ gelesen hatten, fanden es gut.
Die meisten Besucher waren allerdings nicht sonderlich an Büchern interessiert. Wen wundert’s.
Was kann man nun daraus lernen? Nichts…!
Diejenigen, die sich für Bücher interessieren, haben alle einen ganz persönlichen Geschmack. Da helfen auch keine Rezensionen. Letztlich liegt die Deutungshoheit immer beim jeweiligen Leser
Man muss sich auf eine Lektüre einlassen, versu-chen im Strom des Textes mitzuschwimmen, und dabei dann ganz alleine und subjektiv eine Entscheidung treffen. So habe ich es jedenfalls immer gehalten. Zwangsläufig wird man bei einer solchen Vorgehensweise … eine Menge Frösche küssen müssen.
Man kann sich aber auch an der aktuellen Spiegel-bestsellerliste orientieren. Da werden eine Menge Frösche mit einer Schokoladenglasur überzogen.
Guten Appetit…!
Ach ja … hätte ich fast vergessen. Ich habe mich dann doch noch einem vermutlichen Frosch mit spitzem Mund und halb geschlossenen Augen ge-nähert. Dem Motorradkrimi „Tödliche Schräglage“ von Frank Marx vom Highlights-Verlag.
Was soll ich sagen? Wirklich nicht schlecht. Bisher hatte ich für klassische Krimis nicht viel übrig. Aber der Junge hat es wirklich drauf. Eine andere Baustelle zwar, aber trotzdem … für Motorradfahrer echt lesenswert. Was allerdings den klassischen Krimifan ohne jegliche Affinität zu Motorrädern angeht? Keine Ahnung? Denn wie bereits erwähnt … nicht meine Baustelle.
Das soll nun auch keine Rezension sein, sondern nur meinen ganz persönlichen Eindruck wiederge-ben. Ich habe auch schon andere Produkte dieses Verlages angelesen. Nun ja, alles Geschmacksache.
Aber dieses Buch…? Respekt, Frank Marx!
Ich schreibe das auch nur deshalb, weil ich mit dem Gedanken spiele, in Zukunft auch mal eventuell so etwas ähnliches wie einen Krimi zu verfassen.
In einem völlig anderen Stil natürlich … aber das liegt mit Sicherheit daran, dass ich es einfach nicht anders kann. Warum ich dann trotzdem so etwas ähnliches wie einen Krimi schreiben will?
Nun,einfach so, weil ich es ausprobieren möchte.

Noch etwas, die Maitour wird natürlich noch ganz gelassen und in aller Ruhe zu einem vorläufigen Abschluss gebracht. Bisher habe ich die einzelnen Episoden immer zuerst in einem Motorradforum gepostet. In dieser Kneipe hat sich aber die Be-dienung und vor allen Dingen der Stammtisch … in eine Richtung entwickelt, die ich nicht mehr gemütlich finde. Die Musik und die Speisekarte hingegen, sind bis auf wenige Ausnahmen eigentlich ganz in Ordnung. Schade eigentlich, aber wenn man sich irgendwo plötzlich unwohl fühlt, geht man besser nicht mehr hin.

Anfahrt bei Wunderlich 24./25.April 2010

Wie ich gerade festgestellt habe, bin ich am Sonntag, den 25. April bei Wunderlich in Sinzig. Da bin ich eigentlich ganz gerne. Nette Leute, interessante Motorräder und jede Menge Zubehör für BMWs. Die Jungs von Wunderlich waren/sind so nett und vertreiben auch mein derzeit einziges gedrucktes Buch. Das finde ich gut. Also, das Buch natürlich auch, aber dass sie es vertreiben … meine ich. Als Einzelkämpfer auf dem Buchmarkt hat man es nämlich nicht leicht. Ohne eine derartige Unterstützung erst recht nicht. Ich muss keinerlei Werbung machen und fahre auch nicht mit Wunderlich-Aufklebern durch die Gegend. Die Firma kennt ohnehin jeder BMW-Fahrer. Vielleicht ist es auch besser, wenn ich keine Werbung für die mache. Das könnte eher kontraproduktiv wirken. Vielleicht konnte ich hiermit wenigstens ein bisschen….Ach ja, signiert werden natürlich auch mitgebrachte Bücher. Es muss also niemand eins kaufen. Kann man aber auch, wenn man denn unbedingt möchte.


Wunderlich:
Programm / Wettbewerbe / Aussteller

Samstag, 24 April 2010 von 10-18 Uhr

  • Anfahrt Warm-Up mit Sonderverkäufen in unserem Shop, wir gewähren 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment!
    ( Achtung kein Programm / keine sonstigen Austeller )
  • Abends großes Lagerfeuer, Zeltmöglichkeiten vorhanden
    (wir bitten um Anmeldung vorab klick)

Sonntag, 25 April 2010 von 10-18 Uhr

  • Shop:
    • Sonderverkäufe mit 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment und Aktionen
  • Events

Kuhjote auf der Motorradmesse Dortmund 2010

am Samstag den 6.März von 13.00Uhr-15.00Uhr

und in Abhängigkeit vom zu erwartenden Ansturm der zahllosen Fans (Scherz)…
vielleicht dann auch noch am Sonntag
zur gleichen Zeit … gibt es echte
handgeschriebene Autogramme (kein Scherz).
Wer kein eigenes Buch mitbringt, kann dort auch eines erwerben (auch kein Scherz).
Das nennt man Marketing. Darin bin ich ziemlich schlecht. Deshalb verkünde ich
diese Aktion auch erst zu diesem wirklich dämlichen Zeitpunkt. Aber besser spät
als gar nicht. Das Ganze hat sich heute erst ergeben. Daran kann man erkennen, wie
wie viel Engagement ich mein bisher einziges gedrucktes Machwerk in den Markt
drücke. Verleger … ist eben nicht mein Ding.

„Eine Woche im Bikerhotel“ nun auch bei Amazon

Durch Zufall habe ich entdeckt, dass Amazon plötzlich und aus unerklärlichen Gründen nun auch das Bikerhotel gelistet hat. Die knabbern zwar ordentlich Prozente ab, sind aber immer noch deutlich weniger gierig als der normale Buchhandel. Also, aus der Not eine Tugend gemacht, und mitgespielt. Ich will nun nicht unbedingt potenzielle Käufer zu den Amazonen schicken … aber vielleicht gibt es ja einige Zeitgenossen, die dort lieber einkaufen. Der positive Nebeneffekt ist dann natürlich eine gewisse Verbreiterung des Kundenkreises. Um die Herstellung des nächsten Buches zu ermöglichen, muss ich nämlich noch ein paar Exemplare an den Mann/die Frau bringen.
In dem Moment, in dem die roten Zahlen schwarz werden … wird sofort das nächste Projekt realisiert. Arbeitstitel „Maitour“.
Die großen Zubehörketten blocken … aber sollen sie doch. Wie schon Winston Churchill sagte: Very well … alone! “Da brauche ich wenigstens keine Rücksicht zu nehmen, auf eventuelle Befindlichkeiten.
Independent … frei, arm und unbeugsam.
Das wäre doch gelacht.

DER KUHJOTE-BUCHSHOP HAT NUN EINE ERSTE FILIALE

Nein…nur Spaß. Aber trotzdem wahr.

Wie schon einige potentielle Buchbesteller feststellen durften … der hauseigene Buchshop klemmt gelegentlich etwas. Das liegt an der Software … es liegt eben immer an der Software. Oder meistens. In diesem Fall stimmt es sogar. Aber Abhilfe ist in Arbeit. Er funktioniert zwar, aber eben nur mit zusätzlicher Handarbeit. Die Bestellungen kommen auch alle an …aber die Bestätigungsmails müssen eben manuell und mit Verzögerung verschickt werden. Aber alles kein Problem … langsam kommt man auch ans Ziel. In Kürze wird das Ding ausgetauscht, dann läuft alles wieder optimal.

Zurück zur ersten Filiale.

Die in Bikerkreisen durchaus bekannte und beliebte Firma WUNDERLICH war so mutig und hat das „Bikerhotel“ in ihr Lieferprogramm aufgenommen. Das ist schön, weil die ein wirklich tadellos funktionierendes Shopsystem haben. Die haben auch andere wirklich tadellos funktionierende Sachen, aber das muss dann jeder selbst herausfinden. Eine BMW sollte man allerdings schon besitzen … das wäre sinnvoll. Ob man das Wunderlich-Zubehör auch an andere Motorräder schrauben kann …weiß ich nicht. Aber man kann es ja mal versuchen. Vielleicht passt es ja.

Ich freue mich jedenfalls … mein Buchcover auf deren Homepage zu sehen.***

Feedback und Rezensionen erwünscht

Nun ist es allmählich an der Zeit, kritische Kommentare abzugeben. Sowohl was den Inhalt des Buches – das ja inzwischen angekommen sein müsste – angeht, als auch über die Aufmachung und Gestaltung dieser Hardcopy-Variante.

Was gefällt … und was gefällt nicht?

Das nächste Buch soll besser werden. Das geht aber nur, wenn ihr mir möglichst zahlreich mitteilt, wo ihr noch Verbesserungsbedarf seht. Völlig subjektiv und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, oder auf die Tastatur zu legen … oder wohin auch immer.

Also, immer raus damit und keine falsche Zurückhaltung.***

Der neue Buchshop wird förmlich überrannt

Im Schweiße meines Angesichts … tippe ich Daten in meine unglaubliche Excel-Tabelle, die dann, gut und korrekt gefüttert, auf Tastendruck auch noch die Rechnungen auswirft.
Ohne Ute und Stephie wäre ich hier schon längst verzweifelt.
Ich bin viel zu blöd um derartig knifflige Excelsheets zu erstellen.
Ach ja …
Dann nur noch alles signieren (hoffentlich bekommt der Peter nicht die Widmung für Claudia) oder andersrum. Da muss man höllisch aufpassen. So was kann viel böses Blut erzeugen, am heimischen Herd. Aber alles reine Konzentrationssache. Während die Nation nun Fußball schaut, tüte ich hier Bücher ein. Aber ich will mich gar nicht beschweren. Wenn der Ansturm noch eine Weile anhält … dann … weiß ich auch nicht.
Aber egal … lasst euch bloß nicht abhalten.***

Der neue Buchshop – nun durchgehend geöffnet

Der Kuhjote Buchshop ist nun endlich geöffnet.
Da steh ich also nun … mit ‘ner Schürze um den Bauch hinter der Theke und versende Bücher.
Wer hätte das gedacht … so vor einem halben Jahr?!
Die ganze Sache ist allerdings mehr Hobby als Business …
auch wenn hier möglicherweise ein anderer Eindruck entstehen könnte.
Wenn ich die Herstellungskosten wieder hereinhole, dann bin ich schon ganz zufrieden. Die ganze Nummer war deutlich aufwendiger als ich es mir ganz am Anfang vorgestellt habe. In jeder Hinsicht. Mal eben so, ganz nebenbei, ein Buch herstellen und dann noch vertreiben … das ist kein Kinderspiel. Der zeitliche Aufwand ist ganz enorm. Schreiben ist eine Sache … da kommen schon allein einige Hundert Stunden zusammen.
Das macht allerdings auch Spaß … mir jedenfalls.
Aber der Rest … macht deutlich weniger Spaß.

Ich habe eigentlich überhaupt keine Ambitionen, mich als Verleger zu betätigen. Aber wenn man sein eigenes Ding machen will, dann muss man die Sache eben konsequent durchziehen. Eigentlich würde ich lieber Bücher schreiben, als Bücher zu versenden. Was die ganze Sache auch nicht einfacher macht, ist die Tatsache, dass ich ganz nebenbei auch noch einen Vollzeitjob habe.
Aber egal, wer A sagt … muss dann gelegentlich auch bis Z weitermachen.
Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, was mich hier antreibt. Eigentlich bin ich überhaupt keiner von diesen fleißigen Typen.

Zurück zum Buchshop.

Momentan sieht es so aus, als ob alles funktioniert. Gelegentlich werden aber doppelte oder mehrfache Bestätigungsmails versandt. Das ist zwar lästig, aber nicht weiter schlimm. Solange die Bestellnummer identisch ist, und das war bisher immer der Fall, solange ist das kein Problem. Das System ist etwas sensibel. Wenn der Besteller ein paar Klicks zu viel macht, dann gibt es eben mehrfache Reaktionen. Aber wie gesagt, das ist zwar lästig, aber nicht weiter schlimm.
So, genug geplaudert … zurück an die Arbeit.***