Maitour (Kapitel 27)

Hans-Jürgen war mittlerweile zur Höchstform aufgelaufen. Äußerst
selbstsicher und dominant; wie es eben so seine Art war, hatte er
das Heft des Handelns an sich gerissen. Das in dieser Situation
etwas zögerliche Verhalten unseres Gastgeberpaares, deutete er
wohl instinktsicher als Führungsschwäche.
Mit lauter Stimme und eindeutigen Gesten sortierte er die noch
verbliebenen Teilnehmer.
„Was ist denn mit euch?“, fragte er Charly und mich.
Charly sah mich kurz an und suchte danach sofort den Blick-
kontakt mit Dietmar. Der starrte fast angeekelt auf die Gruppe, die
sich inzwischen unter dem Kommando von Hans-Jürgen abfahr-
bereit machte. Es war ein bunt gemischter Haufen. Die Nordlichter
fuhren die unterschiedlichsten Modelle. Ausschließlich Japaner.
Dann waren da noch die Harleys, Jerome, Frank mit seiner
Wanderbaustelle und natürlich unser Luftwaffen-Werner mitsamt
seiner Christine.
.„Nä…!“, ächzte Dietmar und kniff den Mund zusammen.
Klemens hatte sich entfernt und fummelte weltvergessen und
konzentriert an seinem Navi herum.
Melanie führte schon die ganze Zeit wichtige Frauengespräche mit
Hiltrud, während Axel sich offenkundig bemühte, die verloren ge-
gangene Oberhoheit zurückzuerobern.
Kurz und gut, es herrschte die übliche Verwirrung. Die entsteht
üblicherweise immer dann, wenn der ursprüngliche Plan über den
Haufen geworfen wird. Das war ganz eindeutig der Fall.
In solch einer Situation, braucht es dann einen Mann der Tat. Einer
genügt üblicherweise. Wir hatten aber zwei. Das ist dann allerdings
wieder … einer zu viel.
Hans-Jürgen klärte Axel kurz aber detailliert, über die furchtbaren
Folgen des Fahrens ohne Führerschein auf. Während dieses Vor-
trags deutete er immer wieder auf Dietmar.
Obwohl, bei diesem konkreten Beispiel, wurden ja nun eindeutig
Ursache und Wirkung vertauscht. Aber das hat man ja öfter.
„Das ist Vorsatz … darauf steht Gefängnis …“, konnte ich noch
heraushören, bevor Axel sich fast fluchtartig entfernte.
Die geneigte Zuhörerschaft, musste sich nun aber wirklich keine
Sorgen um das seelische Gleichgewicht des führerscheinlosen
Landmaschinenmechanikers machen. Der eilte nun nicht etwa
davon, um Buße zu tun, oder sich gar den Strafverfolgungsbe-
hörden zu offenbaren. Beileibe nicht. Der holte sich nur noch
schnell ein Bier.
„Och ja“, murmelte Dietmar neidisch, als Axel dann mit seinem Ge-
tränk zurückkehrte. Charly starrte dann auch irgendwie traurig und
bedauernd, auf den bereits zur Hälfte geleerten Glaskrug.
„Ich glaube fast, ich fahre hier mit einer Horde Alkoholiker durch
die Gegend“, murmelte mir Frank zu.
„Wie kommst du denn darauf?“, erwiderte ich nachdenklich.
„Was‘ n mit dir los? Warum starrst du mich denn so an?“, fragte
mich Dietmar plötzlich. Ich zuckte zusammen und löste meinen
Blick von seinem deutlich erkennbaren Bauchansatz.
„Du hast ‘ne ganz schöne Wampe bekommen“, rutschte mir raus.
„Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel“, erfuhr ich dann.
Na gut, was soll man da noch sagen. Ich nickte und betrachtete
verzückt die prächtige Rundung, die Charlys Lederlatzhose
mächtig auswölbte. Auch der gute Axel, war wenigstens nach
Dietmars Definition, wahrhaftig kein Krüppel.
Ich taxierte auch noch schnell die anderen Anwesenden. Klemens,
Werner, Frank … auch ganz eindeutig keine Krüppel. Ich kam mir
plötzlich irgendwie behindert vor.
Hans-Jürgen kam mit einer Straßenkarte angerannt. Er fuchtelte
damit vor Axels Nase herum und hatte offenbar eine Route aus-
geknobelt. Axel warf nur einen kurzen Blick darauf und nickte dann
gleichgültig. Triumphierend rannte Hans-Jürgen wieder davon und
befahl seiner Gruppe, die Motoren anzuwerfen.
Hiltrud blickte hilflos zu ihrem Mann herüber. Der gab ihr ein
Zeichen. Daraufhin eilte sie zu ihrem Motorrad, um sich eilig der
davonrollenden Horde anzuschließen. Hans-Jürgen hatte in-
zwischen die Karte an seine Sozia weitergegeben. Wichtig drehte
die dann das gefaltete Papier in verschiedene Positionen und
deutete dann mit gestrecktem Arm, in die Richtung, aus der wir
vorhin gekommen waren.
Knatternd und brummelnd rollten die etwa 15 Moppeds dann
davon. Axel blickte ihnen kopfkratzend nach.
„Die fahren in die falsche Richtung“, erklärte er missmutig.
„Is‘ doch egal. Die verfahren sich sowieso“, orakelte Charly.
„Ich muss noch das Spanferkel grillen. Wie lange dauert denn so
was?“, fragte mich Axel. Ich hatte keine Ahnung.
„Wie lange dauert ein Spanferkel?“, fragte ich Charly.
„Kommt drauf an.“
„Worauf … kommt das an?“, wollte Axel neugierig wissen.
„Ein paar Stunden mindestens“, wusste Dietmar.
Axel blickte nervös auf seine Armbanduhr. Er hatte wohl den ein-
deutigen Auftrag, das besagte Spanferkel, zeitgerecht zu
präsentieren. Nach Möglichkeit in einem verzehrbereiten Zustand,
erklärte er uns.
Es sollte wohl das kulinarische Highlight des Wochenendes
werden. Hiltrud hatte sich das ausgedacht. Es war ihr wohl sehr
wichtig. Ein regelrechter Herzenswunsch. Wir nickten verstehend.
Wir hatten schon mehrfach erleben dürfen, was passiert, wenn
scheinbar durch Axels Verschulden, die ausgeklügelten Pläne
seiner Ehefrau durchkreuzt wurden. Niemand von uns, aber wirk-
lich niemand, würde dann mit ihm tauschen wollen.
„In zwei Stunden musst du dann aber anfangen“, rechnete
Dietmar.
„Spätestens“, ergänzte Charly mit unbewegter Miene.
„Habt ihr denn so was schon mal gemacht?“ Axels Stimme klang
plötzlich deutlich hoffnungsvoller. Dietmar schnaubte nachdenklich
und wackelte leicht mit dem Kopf. Charly zeigte keinerlei Reaktion.
Mit einem leicht ernüchterten, aber immer noch erwartungsvollen
Blick, wandte sich Axel mir zu.
„So schwer, kann das doch auch nicht sein“, behauptete ich leicht-
fertig. Axel nickte enttäuscht und atmete tief durch.
„Spanferkel, Spanferkel, sonst habt ihr wohl keine Sorgen. Und
was ist mit Markus? Hier … er will mit euch sprechen“, fauchte
Melanie und hielt uns ihr Handy hin.
Axel griff blitzschnell zu. Neugierig, scharten wir uns um ihn.
Markus war tatsächlich seinen Häschern entkommen. Er ver-
steckte sich irgendwo in der weiteren Umgebung. Axel erfragte
geduldig seine Position.
„Bleib‘ dort, und rühr dich bloß nicht von der Stelle. Wir holen dich
ab. Kann aber ein bisschen dauern“, versprach Axel. Er wollte
noch mehr erzählen, aber die Verbindung war dann plötzlich
unterbrochen. Wir sahen uns nachdenklich an.
„Passt die Karre in deinen LT?“, wollte Axel dann von Charly
wissen. Der überlegte erst gar nicht, sondern nickte sofort.
„O.K, dann laden wir das Ding da rein und verschwinden aus der
Gegend. Die Kiste läuft wohl auch nicht mehr richtig.
Wahrscheinlich hat er sich das Federbein gebrochen … auf ‘nem
Feldweg … sagt er“, berichtete uns Axel.
„Federbein gebrochen?“, fragte Melanie ängstlich, „ist das
schlimm?“
„Na ja … Schlüsselbein ist schlimmer“, erklärte Dietmar.
„Schienbein auch“, murmelte Charly.
„Wo ist denn eigentlich dieses … Federbein?“, wollte sie neugierig
wissen.
„Unter‘m Arsch“, erfuhr sie dann von Dietmar. Melanie fasste sich
etwas ungläubig an die Hose.
„Beim Mopped ist das Federbein gebrochen, nicht bei Markus“,
beruhigte ich sie. Sie sah mich eher verwirrt als böse an.
„Glaubst ihr etwa, ich bin blöde?“, fauchte sie.
Niemand gab ihr eine Antwort. Ich schüttelte freundlich lächelnd
den Kopf. Aber nur andeutungsweise. Die anderen auch.
„Na los, auf geht’s. Zurück zum Platz. Es wird immer später“, ver-
kündete Axel und stülpte sich seinen Helm über den Kopf.
Keine wirklich neue Erkenntnis, aber trotzdem richtig.
Es grenzte schon fast an ein Wunder, wie zügig man mit einer
alten Africa-Twin über die Landstraßen wedeln kann. Wer weiß,
was noch drin gewesen wäre, wenn er nur Apfelschorle getrunken
hätte.

Axel kannte sich hier bestens aus. Seine gewagten Abkürzungen
führten auch nicht immer unbedingt durch die landschaftlich reiz-
vollsten Ecken. Aber jetzt ging es auch eher darum, möglichst
schnell und ohne Zeitverlust zum Ausgangsort zurückzukehren.
Offroad war angesagt. Jetzt nicht direkt über Äcker und durch
Wälder, aber einige Trampelpfade waren schon dabei.
Ich finde, dass solche Exkursionen, ohne Sozia ganz eindeutig
mehr Spaß machen. Klemens fand das auch. Er tobte begeistert
hinter Axel her. Konzentriert kurvte ich hinter den anderen her.
Slalom über Feldwege, eigentlich eine feine Sache, aber mit Sozia
deutlich anstrengender. Charly fuhr direkt vor mir. Stoisch trieb er
seine GS durch die Schlaglöcher. Während ich ständig versuchte,
den größeren Löchern auszuweichen, rumpelte er schmerzfrei
durch die übelsten Bombentrichter. Axel und Klemens fuhren
stehend. Charly hingegen, hockte auf seiner Kiste wie ein Bauer auf seinem Traktor.
Es ist schon ganz erstaunlich, was das Fahrwerk und die Federung
einer 1150 GS so alles wegstecken können. Bevor hier ein Feder-
bein bricht, bricht einem Solofahrer wahrscheinlich eher der Kopf
ab. Charlys behelmter Schädel wackelte jedenfalls bedenklich.
Auch um seine Bandscheiben machte ich mir ernsthaft Gedanken.
Melanie litt tapfer und bewegte sich nur sehr wenig. Die konnte
wirklich was wegstecken. Also, rein stoßtechnisch … ich meine
natürlich -rein von den Erschütterungen her- gesehen. Ich denke,
es ist klar geworden, was ich meine.
Wir kamen dann, nach etwa einer Stunde, wieder auf unserem
Bauernhof an. Die einzige Hinterbliebene war Ute. Die hatte es
sich inzwischen in der Sonne bequem gemacht, wurde aber nun
rücksichtslos aufgescheucht, um den LT auszuräumen.
Axel zerrte eine große Blechwanne aus der Küche hervor. In ihr
befand sich das besagte Spanferkel. Leblos und mit allerlei Ge-
würzen vorbehandelt, glotzte das gemeuchelte Ferkel teilnahmslos
seinem Schicksal entgegen. Dietmar, Klemens und ich, be-
trachteten den toten Körper mit detektivischem Interesse. Axel
schleppte eine riesige Metallstange herbei und schüttete dann
einen ganzen Sack Holzkohle in die Grillgrube. Mindestens einen
halben Zentner.
„Hier…!“, sagte er keuchend, “steckt das Vieh da drauf … und
dann immer schön drehen. Kapiert …?“
Er drückte mir die Metallstange in die Hand. Das Ding war so lang
und so dick wie eine Lanze. Eine sechskantige Lanze aus Stahl.
Dann stellte er noch eine Kiste mit allerlei Zubehör neben den
Ferkelsarg.
Charly startete den LT und fuhr rückwärts auf uns zu.
„Macht bloß keinen Mist … immer schön drehen“, rief uns Axel
noch zu, und kletterte dann auf den Beifahrersitz des alten Trans-
porters. Hupend verschwanden sie dann.
Ute kam herbei und beäugte das tote Ferkel mitleidig.
„Das ist aber noch ziemlich jung“, bemerkte sie traurig.
„Ziemlich jung und ziemlich klein, für dreißig Personen“, nörgelte
Dietmar. Das stimmte auffallend.
„Ich schätze, so ungefähr fünfzehn Kilo“, schätzte Klemens.
„Wie kriegen wir denn die blöde Stange da durch?“, fragte Dietmar.
Wir kontrollierten den Leichnam neugierig auf eventuelle
Öffnungen. Die Natur hatte zum Glück vorgesorgt. Das Ferkel be-
saß sowohl einen geeigneten Eingang, als auch einen natürlichen
Ausgang.
Ich beschloss, mich um die Holzkohlen zu kümmern. Großzügig
verteilte ich zwei Flaschen von diesem cremigen Grillkohle-
anzünder über dem aufgeschütteten schwarzen Gebirge.
Dietmar hatte sich das glitschige Ferkel gegriffen und es auf einen
der alten Holztische gelegt. Klemens näherte sich mit der Stange.
Ute schlug die Hände vors Gesicht und drehte sich weg. Melanie
entschied sich kurzfristig, die Dusche aufzusuchen.
„Du hältst es fest, und ich schieb‘ das Ding da durch“,
kommandierte Klemens. Dietmar nickte und hielt den Ferkelkopf
mit beiden Händen fest. Klemens steckte dem ermordeten Jung-
schwein den Metallspieß in das geöffnete Maul und schob ihn mit
drehenden Bewegungen, immer tiefer, in den hoffentlich aus-
gehöhlten Schweinkörper.
„Nicht so feste, ich kann das Vieh nicht richtig packen“, stöhnte
Dietmar. Sie stellten den Spieß senkrecht auf den Boden und
Klemens versuchte dann eifrig, das Ferkel nach unten zu ziehen.
Die Schweinemörder hatten den aufgeschlitzten Bauch ihres
Opfers allerdings mit Draht verschlossen, sodass die Lanzenspitze
nicht mehr zu sehen war. Während die beiden Henkersknechte
weiterhin eifrig bemüht waren, ihr wehrloses Opfer vorschrifts-
mäßig zu pfählen, entzündete ich das Feuer.
„Da muss noch Holz rein, das muss erst ordentlich brennen“, rief
mir Dietmar zu. Derart herausgefordert, entfachte ich daraufhin ein
wahres Höllenfeuer.
Zufrieden standen wir dann vor der lodernden Grillgrube. Das arme
Schwein lag inzwischen aufgespießt auf dem Tisch herum.
Ute warf einen langen Blick auf die geschundene Kreatur.
„Guck mal, wie traurig das guckt“, stöhnte sie leise.
„Du würdest wahrscheinlich auch traurig gucken, wenn sie dich
erst ausgenommen und dann auf einen Spieß gesteckt hätten“,
entgegnete ich nüchtern.
„Das ist seine natürliche Bestimmung. Die kennen das nicht
anders“, versuchte Klemens die trauernde Tierfreundin zu trösten.
„Das ist doch schrecklich. Da werden diese armen Tiere von ihren
Müttern weggerissen und dann einfach …?“ Ute rang nach den
passenden Worten.
„Hammer auf’n Kopp … Messer durch’n Hals … Ende der Ver-
anstaltung“, murmelte Dietmar und schnippte mit zwei Fingern
nach dem Schweinerüssel.
„Die Menschen sind wirklich grausam“, philosophierte Ute weiter.
„Quatsch. Was glaubst du wohl, was passiert, wenn du ein Baby in
einen Schweinestall wirfst?“, fragte Klemens und stemmte die
Hände in die Hüften.
„Warum sollte denn jemand ein Baby in einen Schweinestall
werfen?“, fragte Ute entsetzt.
„Na, jetzt nur mal theoretisch“, versuchte Klemens, sein willkürlich
konstruiertes Naturdrama zu verteidigen. Ute schüttelte entsetzt
den Kopf, betrachtete das gepfählte Ferkel dann aber erneut.
Diesmal allerdings … eher misstrauisch als mitleidig.
Die endgültige Antwort auf die Frage, wer oder was denn nun
grausamer wäre, blieb uns Klemens allerdings schuldig.
Ich vermute mal, dass er es auch nicht so ganz genau wusste.

Eine gewisse Ahnungslosigkeit, zeichnete uns allerdings alle aus.
Wer noch nie ein frisches Spanferkel gegrillt hat, ohne vorher eine
entsprechende Gebrauchsanweisung gelesen zu haben, kann das
vielleicht nicht nachvollziehen. Die genaue Verteilung der Kohle,
der richtige Abstand, die Montage der Kurbel und der Fixierungs-
spieße, … alles Neuland. Wir gaben uns jedenfalls Mühe. Nach
einiger Zeit hatten wir das Vieh halbwegs positioniert und be-
obachteten dann allerdings mit wachsender Besorgnis, wie die
scheinbar empfindsame Schweinehaut, immer mehr und immer
größere Blasen warf. Ein unbedarfter Beobachter hätte durchaus
den Eindruck gewinnen können, dass unser Ferkel der Beulenpest
zum Opfer gefallen sein könnte.
„Der Kopf ist noch ganz blass … aber die Füße sind schon ganz
dunkel“, teilte uns Ute ihre Beobachtungen mit.
„Was du nicht sagst“, murmelte Dietmar und kurbelte schneller.
„Ich glaube, wir müssen mehr Kohlen unter den Arsch und den
Kopf packen“, vermutete Klemens. Er begann dann auch sofort
damit, seine Ankündigung in die Tat umzusetzen.
Learning by doing … wir hatten allerdings nur diesen einen Ver-
such. Trotz all unserer Bemühungen, veränderte sich der optische
Eindruck des Schweins weiter. Allerdings nicht zu seinem oder
unserem Vorteil. Klemens hatte inzwischen zusätzliche Holzkohle
herangeschafft. Mehr Kohle, mehr Hitze. Die Rechnung ging auf.
„So werden in Indien Witwen verbrannt“, vermutete Dietmar.
Ich musste ihm leider zustimmen. Unsere Grillaktion ähnelte in-
zwischen eher einer Feuerbestattung.
„Am Bauch ist es schon ganz schwarz“, stellte Ute dann fest.
„Außen knusprig, innen saftig“, behauptete Klemens und verteilte
gezielt weiter seine frische Holzkohle. Wir wechselten uns an der
Kurbel ab. Das Ferkel rotierte; mittlerweile mit der Leerlaufdrehzahl
einer GS, über der zischenden und dampfenden Glut.
Die sich entwickelnde Rauchfahne hatte inzwischen unseren Wastl
angelockt. Er hatte sich unbemerkt genähert und starrte ver-
wundert auf unser rotierendes Ferkel.
„Doasishiehoabtsvoabronnt“, brummte er, und sah uns dann der Reihe nach verwundert an.
„Jaja, kluge Sprüche klopfen. Wie lange braucht so’n Spanferkel
eigentlich?“, fragte ihn Dietmar und wechselte gleichzeitig die
Hand an der Kurbel.
„Doasdo?Füafsöachsstuand.“ Der Wastl kratzte sich am Bart.
„Was sagt er?“, wollte Klemens wissen, während er eifrig weiter
neue Holzkohle unter dem Ferkel verteilte.
„Keine Ahnung. Aber mir fällt gleich der Arm ab. Jetzt kann mal ein
anderer kurbeln“, stöhnte Dietmar und reckte sich verspannt.
Mir war inzwischen klar geworden, dass das Schwein keine
Chance mehr hatte. Wenn ich den Wastl richtig verstanden hatte,
dann braucht so ein Spanferkel fünf bis sechs Stunden. Wir hatten
das Vieh noch keine Stunde in der Mache. Trotzdem sah es
mittlerweile aus, als ob wir Napalm statt Holzkohle verwenden
würden.
„Jungs, das wird nichts mehr. Das Vieh ist verbrannt. Wir brauchen
ein neues. Das hier, können wir nur noch zerteilen und dann
stückweise grillen“, behauptete ich.
„Das ist ja lustig. Wo willste denn ein neues Schwein herkriegen?“,
fragte Dietmar und drehte weiter lustlos an der Kurbel. Klemens
stocherte inzwischen auch ziemlich resigniert in seiner Holzkohle
herum. Das Ferkel zeigte erste Risse in seinem nun durchgehend
schwarzen Mittelstück. Ich fand, dass sich das halb geöffnete
Ferkelmaul inzwischen zu einem hämischen Grinsen verzogen
hatte.
„Runter mit dem Vieh vom Feuer, und dann erst mal ein Bier“, ver-
kündete Klemens. Gesagt, getan. Der Wastl bekam auch eins. Als
er damit fertig war, bekam er direkt noch eins.
Seine Mithilfe war unverzichtbar.
„Hör mal, Wastl. Deine Mutter füttert da hinten doch immer irgend-
welche Schweine. Sind da eigentlich auch Ferkel dabei?“
Wastl sah mich merkwürdig an und schnaubte.
„Ich meine ja nur … vielleicht könnte man…?“
Klemens wedelte erschrocken mit beiden Armen. Dietmar kam
interessiert näher und schubste Wastl leicht an.
„Doasoanskoafoarkeuamoamudo“, erklärte der daraufhin.
„Ich versteh‘ ihn so schwer. Was hat er gesagt?“, fragte mich
Dietmar und nahm einen großen Schluck aus seiner Flasche.
„Komm. Wir gehen mal rüber und sehen uns die Sache mal an“,
forderte ich Wastl auf. Der brummte nur und rührte sich nicht.
„Ich meine, du kennst dich doch damit aus. Nur so ein kleines
Schwein. Das merkt doch keiner. Das fällt doch gar nicht auf“,
drängelte Dietmar und schubste Wastl wieder an.
„Das ist doch Blödsinn. Das muss doch erst abhängen. Man kann
doch kein frisch geschlachtetes Schwein grillen“, behauptete
Klemens und zeigte uns einen Vogel.
„Was sollen wir denn machen? Wir haben’s versaut. Die Hälfte von
dem Spanferkel kann man wegwerfen. Den Rest kann man
vielleicht noch retten. Das reicht aber nicht für dreißig Leute. Das
sind ja auch keine Industrieschweine, da hinten im Stall. Das sind
mehr … Bioschweine. Die müssen nicht abhängen“, behauptete
ich einfach. Ich glaubte, mich zu erinnern, irgendwann einmal
etwas derartiges gelesen zu haben.
Immer wenn ich zwei Flaschen Bier auf nüchternen Magen ge-
trunken habe, kann ich mich plötzlich an die merkwürdigsten Dinge
erinnern. Komisch, eigentlich.
„Naja, frische Bioschweine. Das geht bestimmt“, grübelte Dietmar.
Klemens wollte kneifen. Wir unterstellten ihm aber eine maßgeb-
liche Mitschuld an dem Desaster. Immerhin hatte er mindestens
zwanzig Kilo zusätzliche Holzkohle ins Spiel gebracht.
Gemeinsam inspizierten wir dann den Schweinestall. Es waren
etwa ein halbes Dutzend schmutziger Schweine verschiedener
Größe auszumachen. Wir standen vor einem kleinen Fenster und
versuchten ein geeignetes Exemplar auszuwählen.
Melanie war inzwischen wohl fertig, mit ihrer Körperpflege.
Neugierig kam sie herbei und betrachtete ebenfalls die Stall-
bewohner.
„Die sind ja vielleicht schmutzig“, schüttelte sich Ute.
„Bioschweine. Die sind immer so schmutzig“, behauptete Dietmar.
„Passt auf. Wir gehen jetzt da rein und schnappen uns dieses
Kleinere. Das da hinten in der Ecke“, entschied er dann und
krempelte sich die Ärmel hoch. Melanie schien überrascht. Wastl
hielt sich im Hintergrund.
„Was ist denn? Los komm! Du kennst dich doch aus mit diesen
Biestern“, versuchte Dietmar, ihn zur Mithilfe zu bewegen.
„Meimuadoreistsaochdankoapfoab“, brummte er widerwillig.
Dietmar fummelte wild entschlossen an der Stalltür herum. Als sich
die uralte Brettertür endlich knirschend und schleifend öffnen ließ,
schlug uns ein unbeschreiblicher Gestank entgegen.
„Hölle…“, stöhnte Dietmar, „ was fressen die Viecher eigentlich?“
Melanie hielt sich die Nase zu und ging mehrere Schritte zurück.
„Ich geh‘ jetzt rein und jage es raus. Ihr müsst es dann nur
schnappen und festhalten“, erklärte Dietmar, atmete tief ein und
verschwand dann im Stall.
Klemens ging in die Hocke, streckte beide Arme vor, und verzog
das Gesicht wie Olli Kahn bei einem Elfmeter. Wastl rührte sich
nicht von der Stelle, sondern starrte Klemens nur verwundert an.
Im Stall erklang ein ohrenbetäubendes Gequieke. Wir hörten
Dietmar lauthals fluchen. Klemens bückte sich noch tiefer und glich
nun ganz eindeutig mehr einem Eishockey-Torhüter, als dem
guten alten Olli Kahn.
Unglaublich laut quiekend stürmte ein riesiges Schwein durch die
halb offene Tür. Klemens sprang entsetzt zur Seite. Wastl hob kurz
die langen Arme und stöhnte laut auf.
„Habt ihr es?“, hörten wir Dietmar rufen, „ das war das falsche. Das
andere kommt gleich.“
„Nein, nein. Hör auf! Komm da wieder raus!“, ächzte Klemens, er-
hob sich wieder und breitete die Arme aus. Nun erinnerte er mich
an einen Handball-Torhüter.
„Achtung … es kommt! Haltet es gut fest! Das ist unheimlich flink“,
brüllte Dietmar keuchend. Klemens sah mich verzweifelt an. Ute
und Melanie hatten sich inzwischen auf eine niedrige Mauer ge-
flüchtet.
Quiekend schoss ein kleines Schwein aus dem Stall und
galoppierte in einem verblüffenden Tempo davon.
Wastl hob erneut die Arme und stöhnte wieder verzweifelt auf.
Dietmar erschien in der Türe und sah uns zuerst triumphierend,
und dann sofort enttäuscht und entsetzt an.
„Ja … was denn? Warum habt ihr denn nicht…?“
Wastl drehte sich um und starrte auf die Wiese mit den Zelten.
Die beiden Schweine rannten dort planlos umher. Das größere
Schwein hatte ungeschickterweise ein paar Zeltschnüre aus den
Verankerungen gerissen und rüsselte inzwischen neugierig herum.
„Mach bloß schnell die Tür zu“, stöhnte Klemens. Dietmar ge-
horchte prompt.
„Wir müssen sie wieder einfangen“, erkannte Ute.
„Na toll. Dann mal los. Ich hol‘ schon mal meine Kamera.“
Klemens hatte wohl der Mut verlassen. Die unmittelbare
Konfrontation mit den halbwilden Bioschweinen hatte ihn offen-
sichtlich überfordert. Das große Schwein wog sicherlich mehr als
zwei Zentner, das kleinere ungefähr die Hälfte. Durch das Fenster
betrachtet, wirkten sie irgendwie viel kleiner.
„Vielleicht können wir sie mit Futter anlocken“, schlug Melanie vor.
„Gute Idee. Da ist noch Kartoffelsalat in der Küche. Das erklärst du
dann aber der Hiltrud. Sonst haben wir nämlich nur noch Span-
ferkel.“ Klemens wollte wohl komisch sein. Es hat aber niemand
gelacht.
So ganz spontan, fiel mir auch nichts ein. Schweine einfangen, das
war eine ganz neue und unbekannte Herausforderung.
Zum Glück erreichte in diesem Moment die Kavallerie den Hof.
Angeführt von der Ducati-Monster, stürmten die Sauerländer das
Gelände. Ein wenig außer Rand und Band, lieferten sie sich kleine
Verfolgungsduelle. Der Heinz, unverwechselbar auf seiner
Valkyrie, rollte auf dem noch leeren Hof bis an die Wiese heran.
Dort blieb er auf seinem blubbernden Eisenhaufen hocken und
klappte das Visier hoch. Ungläubig, betrachtete er die inzwischen
mutiger gewordenen Borstenviecher. Die schnüffelten mittlerweile
frech an den Zelten herum und gaben dabei aufgeregte Grunzlaute
von sich. Nach und nach, sammelten sich die anderen Sauerländer
um ihren Anführer. Die beiden Schweine, offenbar durch die un-
gewohnten Motorengeräusche verunsichert, versteckten sich hinter
dem letzen Zelt. Es war das Zelt von Frank und Tatjana.
Der Motorenlärm verebbte, die Reiter blieben sitzen. Schön
nebeneinander aufgereiht. Neugierig nahmen sie ihre Helme ab
und stützten sich teilweise auf die Lenker. Es gab etwas zu sehen.
Der Wastl hatte sich wohl entschlossen, die entlaufenen Schweine
wieder zurückzutreiben. Wie ein riesiger, hässlicher Vogel, rannte
er hölzern über die Wiese und wedelte dabei mit den langen
Armen. Die Geräusche, die er dabei von sich gab, verstärkten nur
noch den Eindruck, es mit einer bisher unbekannten Lebensform,
zu tun, zu haben.
„Was macht ihr denn hier?“, fragte der Heinz, der inzwischen ab-
gestiegen war und das Schauspiel weiter interessiert beobachtete.
„Die Schweine sind abgehauen“, erklärte ihm Dietmar.
Schweigend betrachteten wir nun gemeinsam den Wastl, der sich
verzweifelt bemühte, die flinken Viecher in Richtung des Stalls
zurückzutreiben.
„So wird das aber nichts“, erkannte der Heinz und schüttelte den
Kopf. Er kannte sich wohl mit Schweinen aus. Kein Wunder, der
stammte ja auch aus dem Sauerland. Der Wastl rannte hilflos
zwischen den Zelten herum. Die Schweine spielten Nachlaufen mit
ihm. So wie es aussah, würden sie gewinnen.
Macke hatte eine Idee. Die Idee klang ganz vernünftig. Wir werden
die Schweine mit den Motorrädern jagen. Also, natürlich nicht
jagen, sondern treiben. Er demonstrierte uns kurz, wie er das
meinte. Auf seiner umgebastelten GS rollte er auf die Wiese. Der
Wastl blieb überrascht stehen, zog sich dann aber erschöpft und
schwer atmend, die Pudelmütze vom Kopf. Macke zeigte uns ein-
drucksvoll, was man mit profillosen Reifen noch so alles anstellen
konnte. Anstellen, trifft es ziemlich gut. Anstellen und Driften. Nicht
nur wir, sondern auch die Schweine waren beeindruckt. Panisch
rannten sie über die endlos erscheinende Grasfläche, der wieder
einmal unaufhaltsam sinkenden Sonne entgegen.
„Die armen Tiere. Endlich in der Freiheit“, flüsterte Melanie er-
griffen. Mir fiel ein, dass sie mir erzählt hatte, dass sie nur noch
Eier aus Bodenhaltung kaufen würde. Käfighaltung fände sie grau-
sam. Dagegen kann man nichts sagen. Auch Hühner brauchen
Auslauf.
Es war schon ein eindrucksvolles Bild. Die riesigen Schinken des
großen Schweins wurden immer kleiner. Auch unser potenzielles
Spanschwein rannte um sein Leben.
„Guckt mal das Kleine! Wie schnell das ist?“, wunderte sich Ute.
„Los! Hinterher!“, keuchte Klemens wütend und rannte zu seiner
Adventure. Gespannt beobachteten wir die Pigboys bei ihrer hals-
brecherischen Verfolgungsjagd. Klemens und Macke gaben sich
Zeichen und kurvten dann gemeinsam los. Völlig panisch, ver-
suchten die entflohenen Tiere, den in ihren Augen wohl äußerst
bedrohlichen Ungeheuern, zu entkommen. Rodeomäßig und ziem-
lich rücksichtslos, wie ich fand, wurde ihnen ordentlich zugesetzt.
Das dicke Schwein raste schließlich in vollem Galopp in eines der
Zelte. Es sah fast nach Selbstmord aus.
„Uiiihhh, das hat aber gescheppert“, kommentierte der Heinz.
Schwein und Zelt bildeten gemeinsam einen unförmiges Haufen.
„Wetten, die Sau ist hin?“, fragte er dann in die Runde.
„Hundertpro!“, bestätigte einer der Sauerländer diese Vermutung,
und reichte dem Heinz eine Bierflasche. Trocken und gläsern, er-
klang dann dieses bekannte Geräusch, wenn zwei volle Flaschen
aneinander gestoßen werden. Der Schweine-Zelt-Haufen bewegte
sich mittlerweile nicht mehr.
Das kleine Schwein hatte sich; inzwischen völlig auf sich alleine
gestellt, in eine Mauerecke neben seinem Stall geflüchtet. Es er-
weckte den Eindruck, als ob es sich dort verstecken wollte.
Dietmar und Wastl hatten es aber erspäht. Das Schwein war
chancenlos. Wastl griff sich das nur noch wenig Widerstand
leistende Geschöpf, und trug das zappelnde Tier zurück zur Stall-
tür. Dietmar öffnete die Tür vorsichtig. Gemeinsam drängelten sie
das Viech zurück in seine Behausung.
Klemens und Macke inspizierten indessen den Schweine-Zelt-
Haufen. Neugierig machte sich dann auch die Zuschauergruppe
auf den Weg. Gemeinsam mit Dietmar und Wastl, folgte ich der
Meute. Ute und Melanie, blieben ein wenig ängstlich zurück.
Das Schwein rührte sich nicht mehr. Es sah ziemlich tot aus.
„Herzinfarkt“, diagnostizierte einer der Sauerländer, „die sind ziem-
lich empfindlich. Wenn die Stress kriegen …zack … Herzinfarkt!“
„Wöndoasmoamudasecht“, schnaubte der Wastl entsetzt.
Es folgte eine längere Diskussion. Einige der Sauerländer kannten
sich tatsächlich mit Schweinen aus. Es war nach ihrer Aussage
nicht üblich und wohl auch nicht möglich, ein frisch verstorbenes
Schwein einfach so, auf den nächstbesten Grill zu legen.
„Wir bringen es einfach zurück in den Stall“, schlug Dietmar vor.
„Ja, vielleicht glaubt die Alte dann, das Vieh ist dort plötzlich und
unerwartet…“, grübelte ich.
„Guck mal, wie das aussieht“, bremste mich Klemens und deutete
auf mehrere Abschürfungen an dem Schweinekörper.
Nachdenklich, betrachtete ich daraufhin die Metallkanten seiner
Endurostiefel. Das Schwein wies deutliche Kampfspuren auf.
„Da schmieren wir einfach ein bisschen Dreck drüber“, überlegte
Dietmar. Plötzlich hörten wir das lauter werdende Geknatter eines
Mofamotors.
„Doakimmtmoamudoa“, stöhnte Wastl entsetzt.
Eine allgemeine Unruhe erfasste die Versammlung.
„Schnell! Wir packen das Vieh hier in das Zelt“, rief Dietmar und
öffnete hektisch die Reißverschlüsse von Rolfs Zelt. Das stand
zufällig dicht am Ort des Geschehens. Innerhalb kürzester Zeit ge-
lang es uns, das wirklich unglaublich schwere Schwein, in das Zelt
zu verfrachten. Dazu brauchte es allerdings vier Mann.
Als Wastls Mutter mit ihrem Mofa um die Ecke bog, bot sich ihr ein
gewohnter Anblick. Ein Haufen Typen mit Bierflaschen standen um
ihre Motorräder herum und palaverten. Der Weg zum Schweine-
stall war allerdings zugeparkt. Wild fuchtelnd beschwerte sie sich
deshalb bei Franz. Franz war der Guide der Sauerländer. Der mit
der Ducati-Monster. Man kannte sich scheinbar und sprach auch
die gleiche Sprache. Der Franz hatte die ganze Schweineaktion
kopfschüttelnd beobachtet. Nun lag es an ihm.

11 Kommentare zu „Maitour (Kapitel 27)“

  • Keine Ahnung, ob diese Schweine-Episode auf viel Gegenliebe stößt. Mir war einfach danach.

  • machmal kann man auch aus diesen Episoden lernen

  • Lernen …? Was denn?
    Ich möchte noch einmal ausdrücklich anmerken, dass ich hier ohne jeglichen Bildungsauftrag unterwegs bin. Ganz im Gegenteil.

  • Petra Klöckner:

    …. jetzt bin ich aber mal gespannt, was jetzt mit dem toten Schwein in Rolf’s Zelt passiert … nachdem er ja laut den letzten Kapiteln ziemlich schmerzfrei ist und Jerome mit ihm die Behausung teilt … bitte bitte Kuhjote .. mag bald weiterlesen …

  • Wie geil ist das denn! Wenn man denkt schlimmer wird’s nicht, bahnt sich nächste Katastrophe an. Schweine im Zelt, Federbeinbruch, nix zu Essen – gräßlich!

  • Es wird immer schlimmer …!

  • norbert:

    Wann geht´s denn endlich weiter?

  • Ähhhm…..ach so? Hab‘ ich ganz vergessen. Sommerpause….!
    Morgen früh, wenn die Sonne langsam aufsteigt- allerdings nur um im Laufe des Tages ordentlich zu brennen- dann geht’s wieder los. Richtung Süden und dann immer geradeaus. Dann geht’s wieder ins Bikerhotel. Die AEW 2, die Mutter aller Alpentouren … beginnt am Montag. Diese kümmerlichen 650 Autobahnkilometer bei 38°C im Schatten, die kosten Schweiß und Reifenprofil. Aber irgendwie … muss man ja da runter kommen. Drückt mir die Daumen, dass Ross und Reiter diesen Ritt und die folgende Woche überstehen.

  • Ra_ll_ik:

    Die Maitour wandelt sich zur Herstausfahrt… 🙂

  • Ra_ll_ik:

    … Herbstausfahrt, böses b …

  • Ja….da ist was dran. Aus „technischen“ Gründen klemmt diese Seite ein wenig. 🙁

    Wer unbedingt Kapitel 28 und 29 lesen will, der muss sich zu den Rheinlandbikern begeben. Meinem neuen Heimatforum. Anklicken, anmelden, mitmachen.

    http://forum.rheinlandbiker.de/index.php

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