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	<title>Kommentare zu: Maitour (Kapitel 24)</title>
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	<description>...der etwas andere Easy Rider</description>
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		<title>Von: kuhjote</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-514</link>
		<dc:creator>kuhjote</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:39:12 +0000</pubDate>
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		<description>Die verschiedenen Meinungen und Ansichten sind außerordentlich hilfreich für mich.
Es ist(für mich)hochinteressant und spannend, welche unterschiedlichen Sichtweisen  in den Kommentaren deutlich werden. Im Gegensatz zum Bikerhotel werde ich hier noch viele Dinge abändern(müssen). Hier haben wir eine Rohfassung, bei der ich in einigen Teilen noch Bauchschmerzen (eigentlich eher Kopfschmerzen) bekomme.
Die Endphase wird noch schwierig. Das nächste Projekt spukt mir schon im Kopf herum.
Irgendwie muss ich da einen Übergang hinbekommen, ohne jedoch zu früh, den Stil zu wechseln. Eine wirklich knifflige Angelegenheit.***</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die verschiedenen Meinungen und Ansichten sind außerordentlich hilfreich für mich.<br />
Es ist(für mich)hochinteressant und spannend, welche unterschiedlichen Sichtweisen  in den Kommentaren deutlich werden. Im Gegensatz zum Bikerhotel werde ich hier noch viele Dinge abändern(müssen). Hier haben wir eine Rohfassung, bei der ich in einigen Teilen noch Bauchschmerzen (eigentlich eher Kopfschmerzen) bekomme.<br />
Die Endphase wird noch schwierig. Das nächste Projekt spukt mir schon im Kopf herum.<br />
Irgendwie muss ich da einen Übergang hinbekommen, ohne jedoch zu früh, den Stil zu wechseln. Eine wirklich knifflige Angelegenheit.***</p>
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		<title>Von: Dieter</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-513</link>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:35:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Tolot
ich weiss nicht so recht, was der Beruf mit dem Verhalten bei einem Bikerausflug zu tun haben muss? Ich kenne tatsächlich Leute, die in einer Firma 150 Mitarbeiter haben und täglich Entscheidungen treffen, in der Freizeit auf dem Moped aber dann (zum Ausgleich?) den Prolo raushängen lassen.
Es ist auch praktisch machbar, sich von Montag bis Freitag gewählt zu artukilieren und am Wochenende auch rhetorisch die Sau rauszulassen ...
Ich denke mal, das ist auch einer der vielen Gründe, warum die geschichte(n) hier so beliebt sind ;-)
mfg Dieter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tolot<br />
ich weiss nicht so recht, was der Beruf mit dem Verhalten bei einem Bikerausflug zu tun haben muss? Ich kenne tatsächlich Leute, die in einer Firma 150 Mitarbeiter haben und täglich Entscheidungen treffen, in der Freizeit auf dem Moped aber dann (zum Ausgleich?) den Prolo raushängen lassen.<br />
Es ist auch praktisch machbar, sich von Montag bis Freitag gewählt zu artukilieren und am Wochenende auch rhetorisch die Sau rauszulassen &#8230;<br />
Ich denke mal, das ist auch einer der vielen Gründe, warum die geschichte(n) hier so beliebt sind <img src='http://www.kuhjote.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
mfg Dieter</p>
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	<item>
		<title>Von: Tolot</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-486</link>
		<dc:creator>Tolot</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 20:07:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte nicht den Eindruck, daß die Typen sich irgendwie besonders anders als &quot;normal&quot; verhalten würde, also in einer Art &quot;Ausnahmesituation&quot; (=Urlaub) seien.
O.k., als &quot;Held&quot; würde ich ihn auch nicht ansehen, schon deswegen nicht, weil er sich teils wie ein Hirni verhält (was, wie gesagt, nicht zu dem paßt, was wir über seinen Beruf wissen). Aber es gibt doch eine Riesenbandbreite zwischen Gewinnertyp und Blender oder Loser. Würde mich interessen, ob er mehrheitlich so gesehen wird, wie es der Autor beabsichtigt, oder positiver. Auch wenn ich des Autors Absicht und Ziel nun kenne - an meinem Eindruck in toto ändert sich dadurch nichts. mfg, Tolot</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte nicht den Eindruck, daß die Typen sich irgendwie besonders anders als &#8220;normal&#8221; verhalten würde, also in einer Art &#8220;Ausnahmesituation&#8221; (=Urlaub) seien.<br />
O.k., als &#8220;Held&#8221; würde ich ihn auch nicht ansehen, schon deswegen nicht, weil er sich teils wie ein Hirni verhält (was, wie gesagt, nicht zu dem paßt, was wir über seinen Beruf wissen). Aber es gibt doch eine Riesenbandbreite zwischen Gewinnertyp und Blender oder Loser. Würde mich interessen, ob er mehrheitlich so gesehen wird, wie es der Autor beabsichtigt, oder positiver. Auch wenn ich des Autors Absicht und Ziel nun kenne &#8211; an meinem Eindruck in toto ändert sich dadurch nichts. mfg, Tolot</p>
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		<title>Von: kuhjote</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-465</link>
		<dc:creator>kuhjote</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 23:20:27 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo blahwas,

die haben sogar alle Urlaub. Du bringst mich da auf eine Idee. Wie verhalten die sich wohl, wenn sie keinen Urlaub haben?? Das werden wir möglicherweise noch herausfinden ... im nächsten Buch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo blahwas,</p>
<p>die haben sogar alle Urlaub. Du bringst mich da auf eine Idee. Wie verhalten die sich wohl, wenn sie keinen Urlaub haben?? Das werden wir möglicherweise noch herausfinden &#8230; im nächsten Buch.</p>
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	<item>
		<title>Von: kuhjote</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-464</link>
		<dc:creator>kuhjote</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 23:11:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kuhjote.de/?p=187#comment-464</guid>
		<description>Hallo Tolot,

der Held der Geschichte ist kein Held. Es war mir wichtig dies klarzustellen. Er versucht zwar gelegentlich, diesen Eindruck zu erwecken ... ist aber eher ein Blender.
Zugegeben...eher ein Blender als ein typischer Loser, aber ganz sicher kein Gewinnertyp. Er wirft mit Phrasen und platten Allgemeinplätzen nur so um sich, und kommt bei der Mehrheit der Leser sogar damit durch. Die mögen ihn scheinbar.
Diesen Typen wollte ich entwickeln und austesten ... wobei ich ihm in Zukunft noch einige wirklich fragwürdige Charaktereigenschaften &quot;verleihen&quot; möchte.
Ein Alter ego ... wie man es wirklich braucht um halbwegs glaubwürdig erzählen zu können. Gelegentlich verliert man dann ein wenig die Kontrolle über die eigene Figur und wundert sich dann ... was der Typ so alles von sich gibt. Spannend...

Dann bleibt da immer noch das Problem mit den Harleys und ihren Besitzern.
Lasst IHN doch seine mühsam gepflegten Vorurteile weiter artikulieren.
Die Story endet in einigen Wochen. In der nächsten Geschichte wird ER hoffentlich
eine etwas positivere Einstellung gegenüber dieser wichtigen Zielgruppe zeigen.
Aber so ganz sicher ... kann man bei DEM nie sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tolot,</p>
<p>der Held der Geschichte ist kein Held. Es war mir wichtig dies klarzustellen. Er versucht zwar gelegentlich, diesen Eindruck zu erwecken &#8230; ist aber eher ein Blender.<br />
Zugegeben&#8230;eher ein Blender als ein typischer Loser, aber ganz sicher kein Gewinnertyp. Er wirft mit Phrasen und platten Allgemeinplätzen nur so um sich, und kommt bei der Mehrheit der Leser sogar damit durch. Die mögen ihn scheinbar.<br />
Diesen Typen wollte ich entwickeln und austesten &#8230; wobei ich ihm in Zukunft noch einige wirklich fragwürdige Charaktereigenschaften &#8220;verleihen&#8221; möchte.<br />
Ein Alter ego &#8230; wie man es wirklich braucht um halbwegs glaubwürdig erzählen zu können. Gelegentlich verliert man dann ein wenig die Kontrolle über die eigene Figur und wundert sich dann &#8230; was der Typ so alles von sich gibt. Spannend&#8230;</p>
<p>Dann bleibt da immer noch das Problem mit den Harleys und ihren Besitzern.<br />
Lasst IHN doch seine mühsam gepflegten Vorurteile weiter artikulieren.<br />
Die Story endet in einigen Wochen. In der nächsten Geschichte wird ER hoffentlich<br />
eine etwas positivere Einstellung gegenüber dieser wichtigen Zielgruppe zeigen.<br />
Aber so ganz sicher &#8230; kann man bei DEM nie sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: blahwas</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-463</link>
		<dc:creator>blahwas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 22:35:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kuhjote.de/?p=187#comment-463</guid>
		<description>Sehr schön Diskussion! Ich bin froh, dass hier Typen geschildert werden, die vieles falsch machen - dann kann man es sich selbst ersparen. 

Oder eben auch nicht. 

Auch schlaue Leute haben ein Recht, sich dumm zu verhalten. Und wen geht das eigentlich was an? Wer beurteilt das? Der Typ hier hat offensichtlich Urlaub! ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön Diskussion! Ich bin froh, dass hier Typen geschildert werden, die vieles falsch machen &#8211; dann kann man es sich selbst ersparen. </p>
<p>Oder eben auch nicht. </p>
<p>Auch schlaue Leute haben ein Recht, sich dumm zu verhalten. Und wen geht das eigentlich was an? Wer beurteilt das? Der Typ hier hat offensichtlich Urlaub! <img src='http://www.kuhjote.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Tolot</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-462</link>
		<dc:creator>Tolot</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 17:30:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Kuhjote, danke für die fixe Antwort.
O.k., vielleicht war ich beim Lesen zu übernächtigt und habe einiges falsch verstanden. Also doch nicht hart an der Realität .... 
Aber Deine Erklärungen zum Protagonisten (also keine Anleihen bei Dir ...) überraschen mich schon etwas. Als Loser habe ich ihn wirklich nicht empfunden. Er wäre zwar ganz und gar nicht der Typ, mit dem ich wirklich befreundet sein wollte, weder als Moppedfahrer noch privat, aber das ist ja ohne Bedeutung, das trifft auf sicherlich 90% der Bevölkerung zu ;-). Aber D beschreibst doch im Grunde einen ganz normalen Kerl. Wer von uns ist schon ein Supermann, der alles wirklich im Griff hat? Betrogen werden viele und wenn sich eine Fitnessstudio-Schnepfe sofort und auf diese Weise rumkriegen läßt, dann ist doch eher naheliegend, daß Man(n) nicht der Einzige ist, nicht? Wer hat sich noch nicht verfahren und wer ist schon der charismatische Führer, der alles und jeden im Griff hat? Daß man mit der Ex derartige &quot;Probleme&quot; hat ist doch eigentlich auch normal, sogar daß er geschieden ist, macht ihn nicht zum Loser. Daß sich eine &quot;vernünftige&quot; Frau auch nicht sofort flachlegen läßt, erst recht nicht in dieser Ambiete, ist doch auch naheliegend, wobei man allerdings fragen kann, ob eine vernünftige Frau da hinfahren würde (auch der Zahnarzt nebst Frau werden diese Tour wohl kein zweites Mal mitmachen ;-)). Also, summasummarum kommt mir der Protagonist eher &quot;normal&quot; vor, jedenfalls nicht wie der Prototyp des Loser. Allein seine Freunde (nach denen man ja auch beurteilt wird) und seine kamikazehafte Einstellung zum Moppedfahren lassen an seine Verstand und seiner Reife doch erheblich zweifeln, und rücken ihn, wenn Du so willst, in die Nähe eines Loser. Aber das paßt m.E. nicht zu seiner beruflichen Tätigkeit. Mir erscheint das nicht stimmig. Er verhält sich in vielerlei Hinsicht wie der hirnloseste Proll, aber das paßt nicht zu dem, was Du uns über seinen Beruf wissen läßt - zumindest wenn man Typen und Typizitäten bemüht. Wenn es Deine Absicht ist, hier einen Loser zu skizzieren, dann müßtest Du das nach meinem Eindruck deutlicher machen. Bei mir kam es, wie gesagt, nicht so an.
Zu den Harley-Treibern: Du treibst Dich ja wenigstens gelegentlich auch in HD-Foren herum und daher weißt Du ja auch, daß die dortigen member regelmäßig nicht diesem Klischee entsprechen und selbst über Zahnwälte lästern. Klar, es gibt natürlich auch solche, die für den Hersteller Reklame fahren, sonst gäbe es die &quot;Fanshops&quot; ja nicht. Aber auf der Straße sieht man auch offensichtliche Fans anderer Marken. Ein Seitenhieb wäre nicht der Rede wert, aber da dies schon eines der Themen Deiner Geschichte(n) ist und den einen erzürnen mag, den anderen trotz &quot;Betroffenheit&quot; schmunzeln läßt, sollte es &quot;authentischer&quot; sein. Da ich Deine Sichtweise nicht teile kann ich das leider nicht präzisieren, aber allein der Umstand, daß ausgerechnet nur diese eine Marke derart bemäkelt wird, sollte doch zu denken geben. Aber wie auch immer, ich würde (wenn es ich es könnte), diese Klischees etwas authentischer bringen, so wirkt es auf ich jedenfalls deutlich gekünstelter als die Eskapaden der anderen Handlungsträger. Meine 50 Cent. mfg Tolot</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kuhjote, danke für die fixe Antwort.<br />
O.k., vielleicht war ich beim Lesen zu übernächtigt und habe einiges falsch verstanden. Also doch nicht hart an der Realität &#8230;.<br />
Aber Deine Erklärungen zum Protagonisten (also keine Anleihen bei Dir &#8230;) überraschen mich schon etwas. Als Loser habe ich ihn wirklich nicht empfunden. Er wäre zwar ganz und gar nicht der Typ, mit dem ich wirklich befreundet sein wollte, weder als Moppedfahrer noch privat, aber das ist ja ohne Bedeutung, das trifft auf sicherlich 90% der Bevölkerung zu <img src='http://www.kuhjote.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Aber D beschreibst doch im Grunde einen ganz normalen Kerl. Wer von uns ist schon ein Supermann, der alles wirklich im Griff hat? Betrogen werden viele und wenn sich eine Fitnessstudio-Schnepfe sofort und auf diese Weise rumkriegen läßt, dann ist doch eher naheliegend, daß Man(n) nicht der Einzige ist, nicht? Wer hat sich noch nicht verfahren und wer ist schon der charismatische Führer, der alles und jeden im Griff hat? Daß man mit der Ex derartige &#8220;Probleme&#8221; hat ist doch eigentlich auch normal, sogar daß er geschieden ist, macht ihn nicht zum Loser. Daß sich eine &#8220;vernünftige&#8221; Frau auch nicht sofort flachlegen läßt, erst recht nicht in dieser Ambiete, ist doch auch naheliegend, wobei man allerdings fragen kann, ob eine vernünftige Frau da hinfahren würde (auch der Zahnarzt nebst Frau werden diese Tour wohl kein zweites Mal mitmachen <img src='http://www.kuhjote.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Also, summasummarum kommt mir der Protagonist eher &#8220;normal&#8221; vor, jedenfalls nicht wie der Prototyp des Loser. Allein seine Freunde (nach denen man ja auch beurteilt wird) und seine kamikazehafte Einstellung zum Moppedfahren lassen an seine Verstand und seiner Reife doch erheblich zweifeln, und rücken ihn, wenn Du so willst, in die Nähe eines Loser. Aber das paßt m.E. nicht zu seiner beruflichen Tätigkeit. Mir erscheint das nicht stimmig. Er verhält sich in vielerlei Hinsicht wie der hirnloseste Proll, aber das paßt nicht zu dem, was Du uns über seinen Beruf wissen läßt &#8211; zumindest wenn man Typen und Typizitäten bemüht. Wenn es Deine Absicht ist, hier einen Loser zu skizzieren, dann müßtest Du das nach meinem Eindruck deutlicher machen. Bei mir kam es, wie gesagt, nicht so an.<br />
Zu den Harley-Treibern: Du treibst Dich ja wenigstens gelegentlich auch in HD-Foren herum und daher weißt Du ja auch, daß die dortigen member regelmäßig nicht diesem Klischee entsprechen und selbst über Zahnwälte lästern. Klar, es gibt natürlich auch solche, die für den Hersteller Reklame fahren, sonst gäbe es die &#8220;Fanshops&#8221; ja nicht. Aber auf der Straße sieht man auch offensichtliche Fans anderer Marken. Ein Seitenhieb wäre nicht der Rede wert, aber da dies schon eines der Themen Deiner Geschichte(n) ist und den einen erzürnen mag, den anderen trotz &#8220;Betroffenheit&#8221; schmunzeln läßt, sollte es &#8220;authentischer&#8221; sein. Da ich Deine Sichtweise nicht teile kann ich das leider nicht präzisieren, aber allein der Umstand, daß ausgerechnet nur diese eine Marke derart bemäkelt wird, sollte doch zu denken geben. Aber wie auch immer, ich würde (wenn es ich es könnte), diese Klischees etwas authentischer bringen, so wirkt es auf ich jedenfalls deutlich gekünstelter als die Eskapaden der anderen Handlungsträger. Meine 50 Cent. mfg Tolot</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kuhjote</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-461</link>
		<dc:creator>kuhjote</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 12:18:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kuhjote.de/?p=187#comment-461</guid>
		<description>@Tolot

Viele Fragen ... ziehen viele Antworten nach sich.
Zur Authentizität der Story(s). Natürlich werden hier viele Dinge ziemlich überspitzt dargestellt. Es sind eben keine Reportagen, sondern romanhaft verfremdete Erlebnisse. Teilweise jedenfalls. Viele Dinge sind allerdings konstruiert.
Was die Harleyfahrer angeht: Ein Spiel mit Klischees ... einerseits. Echte Erlebnisse ... andererseits. Hier werden eben zwei extreme Positionen künstlich überhöht. Beide entsprechen nicht dem &quot;normalen&quot; Motorradfahrerempfinden. Das macht eben den Reiz des Ungewöhnlichen aus. Nach meinem Verständnis jedenfalls.
Warum &quot;handelt&quot; der Ich-Erzähler derartig pubertär und teilweise hirnlos?
Er ist eben alles andere, als ein klassischer Held. Wenn man mal genau hinschaut: Sowohl im Bikerhotel ... als auch bei der Maitour: Er ist eigentlich ein Loser. Seine eher fragwürdigen Erfolge bei der Frauenjagd werden von ihm stolz als Erfolge dargestellt. Hier bei der Maitour wird er von seiner Ex-Frau schikaniert, seine neueste Eroberung scheint eine Nymphomanin zu sein die ihn sofort &quot;betrügt&quot;, und bei der einzig interessanten Teilnehmerin (Barbara)kann er nicht landen. Sein einiger tatsächlicher Erfolg ... ist diese verunglückte Nummer in der Scheune. Dann lässt er seinen besten Freund im Stich, mit einer fadenscheinigen Ausrede über die Unattraktivität der Gittaristin. Gleichzeitig bekennt er, in der Vergangenheit schon deutlich unattraktivere Opfer gehabt zu haben. Monsterf ... beim Bund, übergewichtige Sozia etc. Er redet sich rein und raus und hat für alle Vorfälle eine passende Ausrede.
Er verfährt sich, schafft es nicht an die Spitze seiner Gruppe zu kommen, und ist dazu noch handwerklich ungeschickt. Er wird sowohl von seinem Vermieter und Mitbewohner schikaniert, als auch von seinem Vorgesetzten und den Kollegen unter Druck gesetzt.
Er saugt allerdings ständig Honig ... aus seinen Beobachtungen über die Fehlbarkeit der anderen Figuren. Eigentlich ein Loser ... hoffentlich wenigstens ein sympathischer. Ein ganz normaler Typ ... eben. Allerdings einer, der seine Motorradleidenschaft zu kleinen Fluchten nutzt. 
Die soll es tatsächlich geben ... diese Typen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tolot</p>
<p>Viele Fragen &#8230; ziehen viele Antworten nach sich.<br />
Zur Authentizität der Story(s). Natürlich werden hier viele Dinge ziemlich überspitzt dargestellt. Es sind eben keine Reportagen, sondern romanhaft verfremdete Erlebnisse. Teilweise jedenfalls. Viele Dinge sind allerdings konstruiert.<br />
Was die Harleyfahrer angeht: Ein Spiel mit Klischees &#8230; einerseits. Echte Erlebnisse &#8230; andererseits. Hier werden eben zwei extreme Positionen künstlich überhöht. Beide entsprechen nicht dem &#8220;normalen&#8221; Motorradfahrerempfinden. Das macht eben den Reiz des Ungewöhnlichen aus. Nach meinem Verständnis jedenfalls.<br />
Warum &#8220;handelt&#8221; der Ich-Erzähler derartig pubertär und teilweise hirnlos?<br />
Er ist eben alles andere, als ein klassischer Held. Wenn man mal genau hinschaut: Sowohl im Bikerhotel &#8230; als auch bei der Maitour: Er ist eigentlich ein Loser. Seine eher fragwürdigen Erfolge bei der Frauenjagd werden von ihm stolz als Erfolge dargestellt. Hier bei der Maitour wird er von seiner Ex-Frau schikaniert, seine neueste Eroberung scheint eine Nymphomanin zu sein die ihn sofort &#8220;betrügt&#8221;, und bei der einzig interessanten Teilnehmerin (Barbara)kann er nicht landen. Sein einiger tatsächlicher Erfolg &#8230; ist diese verunglückte Nummer in der Scheune. Dann lässt er seinen besten Freund im Stich, mit einer fadenscheinigen Ausrede über die Unattraktivität der Gittaristin. Gleichzeitig bekennt er, in der Vergangenheit schon deutlich unattraktivere Opfer gehabt zu haben. Monsterf &#8230; beim Bund, übergewichtige Sozia etc. Er redet sich rein und raus und hat für alle Vorfälle eine passende Ausrede.<br />
Er verfährt sich, schafft es nicht an die Spitze seiner Gruppe zu kommen, und ist dazu noch handwerklich ungeschickt. Er wird sowohl von seinem Vermieter und Mitbewohner schikaniert, als auch von seinem Vorgesetzten und den Kollegen unter Druck gesetzt.<br />
Er saugt allerdings ständig Honig &#8230; aus seinen Beobachtungen über die Fehlbarkeit der anderen Figuren. Eigentlich ein Loser &#8230; hoffentlich wenigstens ein sympathischer. Ein ganz normaler Typ &#8230; eben. Allerdings einer, der seine Motorradleidenschaft zu kleinen Fluchten nutzt.<br />
Die soll es tatsächlich geben &#8230; diese Typen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tolot</title>
		<link>http://www.kuhjote.de/2010/03/25/maitour-kapitel-24/comment-page-1/#comment-459</link>
		<dc:creator>Tolot</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 01:09:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kuhjote.de/?p=187#comment-459</guid>
		<description>Hallo Kuhjote, aus einigen Deiner Antworten klang heraus, daß Deine Geschichten authentisch seien, meistenteils jedenfalls. Wenn dem so ist und Du dem Realismus huldigst ... mein Geschmack ist es jedenfalls nicht. Schon im Bikerhotel fand ich es teils durchaus grenzwertig, aber hier ... Mein Geschmack (und mein Leben) ist das nicht und diese Typen ebenfalls nicht. Auch wenn ich Deinen Humor und Schreibstil mag. Und wenn Du sagst, daß es (dasLeben) nun mal so war - dann möchte ich davon lieber nichts lesen. Diese Folge war dagegen wieder eher nach meinem Geschmack. Ich habe gelesen, daß Du eigentlich von Moppedgeschichten wegkommen willst - aber das, finde ich,macht doch gerade den Reiz aus.
Was mich aber interessiert: Woher kommt diese Aversion gegen Harley-Treiber (allerdings sind Deine Attacken da doch eher plump,das kannst Du doch besser, feinsinniger, bösartiger)? Liegt es viellicht an dem selbstmörderischen Heizen, dem ja der Protagonist und seine Spezis frönen und das sie wohl als das einzig wahre Moppedfahren ansehen, und der eher im Gegensatz zu der typischen Fortbewegung der meisten Harley-Treiber steht? Und woher kommt es, daß der Protagonist trotz seiner offenbar eher intellektuell fordernden beruflichen Tätigkeit meist - vor allem in Bezug auf Mopped und Mädels - so absolut hirnlos und pubertär handelt? Bei seinen Spezies wundert es ja nicht so sehr, die ganze Kombination aus Ruhrpott, Faschingsfreaks und Proll paßt ja super zusammen und auf Dauer schießen sich solche Leute (fürmich: Antitypen) ja selber ins Aus (hoffentlich ohne Kollateralschäden anzurichten). Aber vielleicht ist das ja überwiegend doch (gut) erfunden, ich hoffe es, denn wenn das im wesentlichen wahr wäre, dann wäre es weniger zum Lachen als zum Weinen. Dennoch, ich habe es überwiegend genossen, auch wenn mich das recht zwei Nächte lang den wesentlichen Teil meines Schlafs gekostet hat. mfg, Tolot</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kuhjote, aus einigen Deiner Antworten klang heraus, daß Deine Geschichten authentisch seien, meistenteils jedenfalls. Wenn dem so ist und Du dem Realismus huldigst &#8230; mein Geschmack ist es jedenfalls nicht. Schon im Bikerhotel fand ich es teils durchaus grenzwertig, aber hier &#8230; Mein Geschmack (und mein Leben) ist das nicht und diese Typen ebenfalls nicht. Auch wenn ich Deinen Humor und Schreibstil mag. Und wenn Du sagst, daß es (dasLeben) nun mal so war &#8211; dann möchte ich davon lieber nichts lesen. Diese Folge war dagegen wieder eher nach meinem Geschmack. Ich habe gelesen, daß Du eigentlich von Moppedgeschichten wegkommen willst &#8211; aber das, finde ich,macht doch gerade den Reiz aus.<br />
Was mich aber interessiert: Woher kommt diese Aversion gegen Harley-Treiber (allerdings sind Deine Attacken da doch eher plump,das kannst Du doch besser, feinsinniger, bösartiger)? Liegt es viellicht an dem selbstmörderischen Heizen, dem ja der Protagonist und seine Spezis frönen und das sie wohl als das einzig wahre Moppedfahren ansehen, und der eher im Gegensatz zu der typischen Fortbewegung der meisten Harley-Treiber steht? Und woher kommt es, daß der Protagonist trotz seiner offenbar eher intellektuell fordernden beruflichen Tätigkeit meist &#8211; vor allem in Bezug auf Mopped und Mädels &#8211; so absolut hirnlos und pubertär handelt? Bei seinen Spezies wundert es ja nicht so sehr, die ganze Kombination aus Ruhrpott, Faschingsfreaks und Proll paßt ja super zusammen und auf Dauer schießen sich solche Leute (fürmich: Antitypen) ja selber ins Aus (hoffentlich ohne Kollateralschäden anzurichten). Aber vielleicht ist das ja überwiegend doch (gut) erfunden, ich hoffe es, denn wenn das im wesentlichen wahr wäre, dann wäre es weniger zum Lachen als zum Weinen. Dennoch, ich habe es überwiegend genossen, auch wenn mich das recht zwei Nächte lang den wesentlichen Teil meines Schlafs gekostet hat. mfg, Tolot</p>
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