Maitour (Kapitel 11)

Es dauerte nicht lange und wir konnten den Einmarsch der
Gladiatoren bewundern. Die Harleyfraktion wusste scheinbar ganz
genau, was von ihr erwartet wurde. Rolf führte die Parade an.
Hans-Jürgen mit Sozia und der Zahnarzt nebst Frau folgten ihm
nach. Frank und seine Natascha waren sich ebenfalls nicht zu
schade, und versuchten angestrengt den Eindruck zu erwecken
auch ein wichtiger Teil des Karnevalszuges zu sein.
Nur Werner und seine schimpansisch hinter ihm hockende nacht-
blinde Christine … klinkten sich sofort aus und parkten ihre Honda
vor dem Scheunentor.
Rolf, der die räumlichen Gegebenheiten ja bereits kannte, führte
die eindrucksvoll knatternde Heavy Metall-Truppe in einem großen
Kreis über den Hof.
Sowohl Vera, die sich sofort in der Rolle der Karnevalsprinzessin
heimisch fühlte, als auch die Zahnarztfrau und sogar Franks
Ludmilla … winkten während dieses Schaulaufes gnädig in die
Menge. Dietmar, Charly und der Heinz nahmen Haltung an und
salutierten mit fast militärischem Gruß. Dietmar stimmte auch so-
fort den Narrhallamarsch an.Das ist im Mainzer Karneval die tradi-
tionelle Einmarschmelodie für alle möglichen Witzfiguren.
„Hmmmpffff….tataah….hmmpfff…..tataah“, trompete er lautstark
und gekonnt und schwenkte dabei einen imaginären Taktstock.
Rolf verpasste den Abgang und drehte gezwungenermaßen
noch eine Runde über den Hof.
Dietmar war begeistert.„Kamelle..!“, schrie er provozierend und
schwenkte beide Arme über dem Kopf.Die kleine Truppe aus
Brandenburg, die sich immer etwas im Hintergrund hielt, be-
trachtete staunend die Vorführung.Die Brandenburger waren erst
im letzten Jahr dazu gestoßen. Das kannten sie so wohl nicht …
diese Art der Selbstdarstellung. Aber wenn sie ihre gewohnten und
altbewährten Winkelemente dabei gehabt hätten … wer weiß.
Die sind ja anpassungsfähig.
Die aufmerksame Vera hatte inzwischen wohl registriert, dass
ihre Präsentation eher Belustigung als Bewunderung hervorrief,
und versuchte deshalb ihren Chauffeur zu stoppen. Mit viel
Geschiebe und Gezerre wurden die übergewichtigen Zweiräder
dann endlich geparkt.

Obwohl die stolzen Besitzer noch einen Moment abwartend neben
ihren Fahrzeugen Aufstellung nahmen, wohl in der Absicht die
Beifallskundgebungen der Anwesenden entgegen zu nehmen,
mussten sie dann doch leider feststellen, dass sich die Be-
geisterung in Grenzen hielt.
Nur der Heinz näherte sich ihnen mit ausgebreiteten Armen.
Er hatte es dabei aber wohl eher auf Vera, als auf die Harleys ab-
gesehen. Die flüchtete allerdings entsetzt, bevor es zu der beab-
sichtigten intensiven Kontaktaufnahme kam.
Was nun folgte, war die übliche Inbesitznahme der Veranstaltung
durch Hans-Jürgen. Oder viel mehr der Versuch der Übernahme
der Oberhoheit.
Das ist so seine Art. Er meint das nicht böse, er kann einfach nicht
anders. Er muss einfach Ordnung in jedes Chaos bringen. Das ist
mit Sicherheit beruflich bedingt. Wer ständig und das schon seit
vielen Jahren … Großbaustellen beaufsichtigen muss, der hat
eben eine andere Sicht der Wirklichkeit.
Diesmal traf er auf Hiltrud. Eigentlich auf Hiltrud und Axel … aber
Axel war momentan nicht auskunftsfähig.
Hiltrud schon … aber sie war dafür nicht auskunftswillig.
„Lasst euch überraschen …!“, war ihre einzige Reaktion auf Hans-
Jürgens investigative Befragungsversuche. Es muss in seinen
Ohren wie eine Drohung geklungen haben.
Überraschungen … die erlebte er wohl täglich.
Hans-Jürgen würde sogar vom leibhaftigen Weihnachtsmann
einen detaillierten Ablaufplan und eine vollständige Inventarliste
seines Rentierschlittens fordern … bevor er den in sein Haus
lassen würde. Vera würde ihm dann vorher noch die Stiefel von
den Füßen zerren. Da schenken die sich nichts.
Also, ich meine … zu Weihnachten schon … aber nicht wenn es
um die Ordnung geht.
Hans-Jürgen ließ dann endlich von der wehrhaften Gastgeberin
ab. Zuvor hatte er sich allerdings noch nach dem Standort seines
vorbestellten Wohnmobils erkundigt.
Auch Werner hatte noch einige Fragen. Er hatte seine Natascha?
… Ludmilla? … Blödsinn! Seine Tatjana natürlich, also er hatte
seine Tatjana bereits eingeteilt. Allerdings äußerst liebevoll.
„Meine süße Rabotnitza … wir müssen jetzt das Zelt aufbauen“,
flüsterte er ihr ziemlich laut zu.

Immerhin so laut, dass einer der Brandenburgerinnen vor Schreck
fast die Bierflasche aus der Hand fiel. Womöglich erinnerte sie das
an ein früheres Freundschaftszelten mit den großen Brüdern und
Schwestern. Früher … bevor dort die Landschaften erblühten.
Da wir gerade von traumatischen Kindheitserinnerungen sprechen.
Jerome starrte plötzlich mit weit aufgerissenen Augen an mir
vorbei. Ich drehte mich um.
Da stand er dann.
Reinhold Messner hatte also doch recht. Der Yeti existiert wirklich.
Halb im Schlagschatten einer der Hoflampen zeichneten sich die
Stephen King nicht besser hätte erfinden können.
„Ja, Gott sei Dank, der Wastl!“, rief Hiltrud hocherfreut aus und
eilte furchtlos auf den Yeti zu.
„Konnst uns Licht mocha … auf’m Plotz?“, rief sie der Gestalt zu.
„Doahmuassihhdonschleppaoaahhnöh…“, brummte die Gestalt mit
dem tiefsten Bassstimme, die ich bis dahin gehört hatte.
„Joah moch…!“, befahl Hiltrud. Leicht gebückt und mit pendelnden
Armen bewegte sich die Gestalt in Richtung der dunklen Wiese
davon. Er trug eine blaue Latzhose, eine Skimütze und gigantische
Gummistiefel. Von seinem Gesicht konnte man nichts erkennen.
Ein gewaltiger rotbrauner Vollbart wuchs ihm bis auf die Brust. Er
hatte extrem lange Arme und einen kleinen Buckel. Möglicher-
weise war das die Ursache für die langen Arme. Keine Ahnung …
aber der Typ war ein wahres Ungeheuer.
„Der hat aber gute dreieinhalb Zentner“, murmelte Rolf und starrte
hinter dem Yeti her. Hiltrud sah sich wohl genötigt eine kurze Er-
klärung abzugeben.
„Also, der Wastl … der hilft hier den Bauern beim Heu machen.
Der wohnt da hinten und der passt auch hier auf den Hof auf. Er ist
sehr ordentlich, der Wastl“, begann sie.
Rolf wollte gerade seine Kippe auf dem Pflaster austreten.
Er stockte aber plötzlich in der Bewegung und blickte sich dann
suchend nach einem Aschenbecher um.
„Er spricht nicht viel und geht auch nicht gerne unter Menschen“,
fuhr sie dann fort. Sie dachte kurz nach.
Sie kam näher zu uns rüber und flüsterte dann: “ Der Wastl hatte
eine schwere Kindheit. Seine Mutter hatte wegen ihm viele Prob-
leme. Aber mittlerweile …“. Sie schwieg dann nachdenklich.
„Bestimmt ein uneheliches Kind“, flüsterte ich dann ebenfalls.
Hiltrud sah mich an und legte einen Finger auf ihre Lippen.

Ich stellte mir in diesem Moment vor, wie ein riesiger, bei einem
Wanderzirkus entlaufener Berggorilla … eine weitestgehend un-
schuldige bayrische Jungfrau in die Geheimnisse der körperlichen
Liebe einweihte. Wahrscheinlich war sie gerade auf dem Heimweg
von der Abendmesse. Solche Ereignisse wirken noch eine Zeit
lang nach. Vor allem hier unten … in den Dörfern. Kein Wunder,
dass Mutter und Kind dann Probleme hatten. Viele Probleme
natürlich … und so gesehen … passt dann ja auch die schwere
Kindheit.
„Vielleicht trinkt er ja ein Bier mit?“, schlug Jerome mutig vor.
Ich war wirklich erstaunt und nickte ihm aufmunternd zu.
„Bloß nicht, bloß keinen Alkohol!“, rief Hiltrud entsetzt. Jerome
zuckte zusammen.
Hinter dem Gebäude tockerte plötzlich ein Traktor los. Gleichzeitig
flammten einige Scheinwerfer auf.
Der Wastl machte Licht.
Die vorher dunkle Wiese wurde nun sehr ordentlich ausgeleuchtet.
Am Rande der Wiese konnte man nun auch das Wohnmobil er-
kennen. Sofort kam Bewegung in die Versammlung. Hans-Jürgen
und seine Gruppe hatten sich inzwischen ihr Gepäck heraus-
gesucht und eilten nun schnurstracks zu ihrer mobilen Wochen-
endbehausung. Werner und seine Rabotnitza begannen ebenfalls
damit, ihre zahlreichen Gepäckstücke auf die Wiese zu schleppen.
Selbst Rolf und Dietmar eilten davon, um die Gunst der Stunde zu
nutzen.
Während die Kollegen nun damit beschäftigt waren ihre Zelte zu
errichten, wollte ich mir mal den Heuboden näher ansehen. Ich
schleppte meine beiden Gepäckrollen also die Treppe hinauf.
Jerome hatte nicht übertrieben. Dieser ehemalige Heuboden war
kreativ mit Spanplatten verkleidet worden. An einer Wand funzelte
eine einsame Glühbirne tapfer vor sich hin. Trotz der hygienisch
abenteuerlichen Umstände hatten sich scheinbar doch einige
Mutige gefunden. Etwa ein halbes Dutzend der dort an einer Wand
aufgereihten Matratzen war bereits mit Schlafsäcken verziert
worden.
Die noch freien Matratzen waren nicht ganz ohne Grund bisher
noch unbesetzt. Die Dinger sahen aus … meine Güte!
Normalerweise gehören Matratzen zur großen Gruppe der un-
belebten Gegenstände. Normalerweise …!
Selbst der berüchtigte „Schlitzer von Slopshire“, und der soll wirk-
lich nicht zart besaitet gewesen sein, selbst der hätte sich ge-
weigert die Überreste seiner bedauernswerten Opfer auf einer von
diesen Matratzen endzulagern. Und das will schon was heißen.
Aber ich hatte ja immerhin noch die Wahl.
Typhus oder Cholera? Ebola oder Milzbrand?
Ich entschied mich für Fleckfieber. Ich beschloss im Laufe des
Abends, ein warmes Würstchen unter meiner Seuchenmatte zu
deponieren. Das würde dann hoffentlich die meisten der fleisch-
fressenden Bewohner dieses Biotops von meiner noch weitgehend
intakten Körperoberfläche ablenken.
Man darf sich ruhig ekeln, man muss sich nur zu helfen wissen.
Was nun die Riesenspinnen anging. Na ja, es waren einige ordent-
liche Kaliber dabei. Aber die Biester hockten friedlich in ihren
Netzen und schienen keine bösen Absichten zu verfolgen. Mög-
licherweise hatte die Evolution hier eine neue Art hervorgebracht.
Vielleicht ernährten sie sich aber auch von den momentan unsicht-
baren Bewohnern der Matratzen. Kein Wunder, dass sie solche
Dimensionen aufwiesen. Ein gewisses Gleichgewicht des
Schreckens … dürfte sich hier eingestellt haben. Hier oben … auf
dem Heuboden in Brockenfeld.

Als ich wieder zu den anderen Freunden zurückkehrte, konnte ich
beobachten, dass sich Wastl vorsichtig dem Bierkastenstapel
näherte. Er schlich sich gewissermaßen regelrecht an. Bedingt
durch seine Ausmaße blieb er aber nicht lange unentdeckt.
Der Heinz hatte ihn erspäht. Kontaktfreudig, wie er war, ging er zu
ihm hin. Die Sauerländer sind freundliche Gesellen. Keine Rhein-
länder, aber auch keine richtigen Westfalen.
Ein trinkfestes und furchtloses Völkchen, das seit Menschen-
gedenken am südöstlichen Rande des Ruhrgebiets sein weitest-
gehend freudloses Dasein fristet.
Wenn sie mit jemand Freundschaft schließen wollen, dann laden
sie ihn gerne auf ein Gläschchen ein. Jedenfalls machen das
unsere Maitour-Sauerländer immer so. Der Heinz eilte dann auch
sofort los, um seinen berühmten Zaubertrank zu kredenzen. Da er
auf die Schnelle keine kleinen Gläser finden konnte, nahm er eben
größere.
Er goss zunächst dem Wastl einen ordentlichen Schluck ein und
sich selbst dann natürlich auch.
„Auf die Gesundheit!“, verkündete er und hob sein Gefäß.
Der Wastl starrte ihn schweigend an, ergriff dann das dargebotene
und halbgefüllte Whiskeyglas und kippte sich das Zeug in einem
Zug weg. Ein kurzes Zittern durchlief den riesigen Körper. Der
Wastl stiert ungläubig in die Runde und in seinem Bart öffnete sich
eine Lücke. Lediglich ein kurzes und dumpfes Stöhnen war zu
vernehmen. Dann schüttelte es ihn und die riesigen Arme hoben
und senkten sich einmal.
„Noch einen?“, fragte der Heinz und hob die Flasche. Der Wastl
machte ein Geräusch wie eine Harley, bei der man versehentlich
vom fünften in den ersten Gang geschaltet hat. Selbst der Heinz
machte daraufhin einen Schritt rückwärts. Wortlos drehte sich das
Ungetüm herum und verschwand schnell in der Dunkelheit.
„Was hat er denn?“, fragte der Heinz überrascht. Ein lautes Poltern
war zu hören. Dann wieder Stille.
Nur der Motor des Traktors tuckerte weiter vor sich hin. Im Licht
seiner Scheinwerfer bemühten sich immer noch einige der
Kollegen, ihr Zelt ordentlich aufzubauen. Rolf war schon so gut wie
fertig. Werner und Tatjana bemühten sich ebenfalls noch. Ihr Zelt
hatte aber wirklich ordentliche Abmessungen. Das würde noch
eine Weile dauern. Aber sie hatten schon Unterstützung be-
kommen. Einige Kollegen halfen tatkräftig mit.
Ich überlegte kurz … ob ich vielleicht auch … als sich plötzlich der
Traktor in Bewegung setzte. Pötternd rumpelte das Ding los und
holperte leuchtend über die Wiese. Krachend schaltete jemand die
Gänge durch und das Gefährt verschwand dann in der Nacht. Die
Wiese fiel wieder in die Dunkelheit zurück und wütende Protestrufe
wurden laut.
„Na ja“, sagte der Heinz,“ wenn man’s nicht gewöhnt ist“.
Hiltrud kam aus ihrer Küche hervor.
„Was ist denn mit dem Wastl?“, fragte sie erstaunt.
„Keine Ahnung“, wunderte sich der Heinz, „gesagt hat er nichts!?“
„Vielleicht musste er nach Hause … wegen der Mutter, meine
ich?“, überlegte Jerome. Hiltrud sah ihn merkwürdig an.

Auf der Wiese funzelten die Bauherren mittlerweile mit irgend-
welchen Batterielampen herum. Rolf, der inzwischen sein Werk
vollendet hatte, eilte heran um seinen braunen Arbeitselefanten
erneut in Szene zu setzen.

Geschickt postierte er seine fahrbare Flutlichtanlage am Rande der
Wiese. Der Traktor war zwar besser
gewesen, aber so eine Harley kommt einem Traktor ja ziemlich
nahe. Es reichte jedenfalls, um die Meister anschließend das Werk
loben zu lassen.
Nur um auch mal mit Schiller zu sprechen.
Der wäre mit Sicherheit auch ein interessanterer Gesprächspartner
gewesen als Udo. Aber das Schicksal ist eben manchmal mitleid-
los. Udo gehörte zur Truppe aus Niedersachsen. Eigentlich kam er
aus Hessen. Aus verschiedenen Gründen, die er mir zwar schon
bei der letzten Maitour bis ins aller kleinste Detail erläutert hatte …
die mir allerdings inzwischen entfallen waren … hatte es ihn in den
kühlen Norden verschlagen. Udo war ein … mitteilsamer Mensch.
Ganz freundlich ausgedrückt. Erfahrungsgemäß kommt er an, holt
einmal tief Luft … und atmet dann erst bei der Abfahrt wieder aus.
In der Zwischenzeit produziert er Geräusche. Der Informations-
gehalt seiner Mitteilungsflut ist ganz bestimmt nicht zu unter-
schätzen. Allerdings ist kein psychisch halbwegs gesunder Mensch
imstande, diese ungeheure Datenflut zu bewältigen. Jedenfalls
nicht länger als 10 Minuten. Udo scheint das nicht zu stören. Er
sucht sich seine Zuhörer nach einem mir unbekannten Schema
aus. Er wechselt sie auch scheinbar zufällig. Genauso zufällig
wechselt er auch seine Themen.
Man muss in einem Gespräch mit Udo keinerlei eigene Beiträge
leisten. Man kann ihm schweigend zuhören. Stundenlang … wenn
man möchte. Er stellt zwar Fragen, beantwortet sie dann allerdings
auch immer selbst. In aller Ausführlichkeit. In Norddeutschland ist
das sicherlich weniger ein Problem.
In diesem Moment trieb ihn wohl eines der ungelösten Rätsel der
Menschheit um. Es ging wohl um die Sommersonnenwende, die
Artefakte von Stonehenge und um die aktuelle Sternen-
konstellation. Ein wirklich weites Feld.

Auf der wirklich weiten Wiese waren sie inzwischen fertig ge
worden. Alle anwesenden Teilnehmer sammelten sich langsam bei
den Bierkästen. Axel verteilte großzügig die vorhandenen Vorräte.
Großzügig, aber sichtlich angeschlagen. Die Stimmung war gelöst
und heiter. So wie es sein soll, am ersten Abend einer Maitour.

1 Kommentar zu „Maitour (Kapitel 11)“

  • Petra Klöckner:

    Ich kann an dieser Stelle nur so kommentieren:
    Brrrrüüüüüüüülllllllllll

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